Volleyball

SV Dimhausen: Menzel geht mit dem Klassenerhalt

Der SV Dimhausen bleibt der Volleyball-Landesliga erhalten. Der Niedersächsische Volleyball-Verband hat die Relegationsspiele gestrichen. Doch Jörg Menzel wird nicht länger Trainer der ersten SVD-Equipe sein.
27.03.2020, 15:03
Lesedauer: 2 Min
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SV Dimhausen: Menzel geht mit dem Klassenerhalt
Von Jannis Klimburg
SV Dimhausen: Menzel geht mit dem Klassenerhalt

Jörg Menzel tritt als Trainer der ersten Damen des SV Dimhausen ab.

Vasil Dinev

Dimhausen. Bereits Mitte März hatte der Deutsche Volleyballverband den Spielbetrieb aufgrund des Coronavirus bundesweit für beendet erklärt. Nur wenige Tage später folgten die Regelungen zur Wertung der Hallen-Saison 2019/2020 für alle Dritten Ligen und Regionalligen. Nun steht auch fest, wie es in Niedersachsen weitergeht – und damit herrscht auch Klarheit für die Damen des SV Dimhausen: Sie dürfen auch in der kommenden Saison in der Landesliga antreten. „Natürlich sind wir jetzt total erleichtert, dass wir die Klasse gehalten haben“, betont Trainer Jörg Menzel.

Denn in Sonderregelung, die der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband veröffentlicht hat, steht unter anderem, dass „die Qualifikations-und Relegationsspiele am Ende der Saison 19/20 ersatzlos gestrichen werden“. Und das betrifft den SV Dimhausen, der in der Landesliga die Saison auf dem siebten Platz beendet hatte und damit im April eigentlich zur Relegation hätte antreten müssen. Dort hätte die Mannschaft von Trainer Menzel in der ersten Runde gegen den BC Cuxhaven gespielt. Bei einem Sieg wären dann der SV Nortmoor oder der TuS Bloherfelde mögliche Gegner gewesen. „Ich glaube, den Klassenverbleib hätten wir auch über die Relegation geschafft“, meint Menzel. „Doch so hat der Verband auf alle Fälle eine faire und gute Lösung für alle Mannschaften gefunden.“

Eigentlich hätte der SV Dimhausen noch einen Spieltag Zeit gehabt, um den Abstieg regulär zu vermeiden. Doch das Coronavirus machte dem Verein einen Strich durch die Rechnung. Am 14. März hätte die Begegnung gegen Bremen 1860 III stattfinden sollen. Mit einem Erfolg hätte der SVD zumindest die theoretische Chance gehabt, den ATSV Scharmbeckstotel zu überholen. „Natürlich hätten wir es lieber aus eigener Hand noch gepackt. Aber jetzt sind wir einfach froh, dass wir in der kommenden Saison wieder in der Landesliga antreten dürfen“, sagt Menzel.

Doch dann wird der Coach nicht mehr mit von der Partie sein. Nach 15 Jahren Trainerdasein in der ersten Mannschaft zieht der Übungsleiter nun die Reißleine und wird sich zukünftig nur noch um die zweite Damen kümmern. Und das aus gleich mehreren Gründen: Zum einen könne er wegen seines Rückens und Bizepssehnenanrisses seinen Mädels beim Training nicht mehr das vermitteln, was er eigentlich gerne vermitteln würde. „Da macht mein Körper einfach nicht mehr mit. Und dann komme ich auch in der Landesliga irgendwann an meine Grenzen.“ Außerdem fehle ihm aufgrund seines Jobs als Postzusteller oftmals die Zeit, das Training ordentlich vorzubereiten. Einen passenden Nachfolger hat der SV Dimhausen indes noch nicht gefunden.

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