Geschwindigkeitsdisplays

Der nette Hinweis

Seit zwei Wochen hängen die Geschwindigkeitsdisplays der Stadt Bassum nun in Neubruchhausen, Nordwohlde und Bramstedt. Sie sollen die Auto- und Lkw-Fahrer darauf hinweisen, dass sie zu schnell unterwegs sind.
08.07.2020, 17:30
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Der nette Hinweis
Von Tobias Denne
Der nette Hinweis

Alles im grünen Bereich: Wie hier in Nordwohlde wurden auch in Neubruchhausen und Bramstedt Geschwindigkeitsdisplays angebracht.

Tobias Denne

Bassum. Kaum zu übersehen sind die Displays in Bramstedt, Neubruchhausen und Nordwohlde. Wenn die Auto- und Lkw-Fahrer alles richtig machen, dann leuchten sie grün und bedanken sich. Ist man zu schnell unterwegs, wird's rot und man wird gebeten, abzubremsen. „Wir haben im Rahmen der Schulwegsicherung drei Geschwindigkeitsdisplays aufgehängt“, erzählt Bassums Bürgermeister Christian Porsch über die kleinen Geräte.

Vor einigen Monaten hing in Bramstedt bereits ein Display, das aber auf Sonnenlicht angewiesen war. Nach vier Wochen mit wenig Licht stellte das Gerät seinen Betrieb ein. Das ist nun anders, diesmal kommt der Strom von der Avacon.

Seit knapp zwei Wochen weisen die Displays Verkehrsteilnehmer darauf hin, dass sie zu schnell oder genau richtig fahren. „Durch die Geräte wird man auf seine Geschwindigkeit hingewiesen und man wird langsamer. Das bringt etwas“, ist Porsch überzeugt. Gerade an den Grundschulen müssen Verkehrsteilnehmer besonders aufpassen, um keinen Unfall zu bauen. An allen drei Standorten sind 50 km/h erlaubt, die Straßenführung oder die Abschüssigkeit sorgen allerdings dafür, dass der eine oder andere Auto- oder Lkw-Fahrer doch etwas schneller unterwegs ist. Keine Sorge: Geblitzt wird nicht. Aber die Geräte zählen, wie viele Verkehrsteilnehmer die einzelnen Straßen (Nordwohlder Dorfstraße in Nordwohlde, Sudwalder Straße in Neubruchhausen, Bassumer Straße in Bramstedt) befahren – in beiden Richtungen. Die Geschwindigkeit wird wiederum nur in einer Richtung angezeigt.

Die Ergebnisse sollen auf der Homepage der Stadt Bassum (www.bassum.de) veröffentlicht werden, „damit die Leute wissen, wie schnell man daran vorbeifährt“. Die Kosten für die Displays liegen insgesamt bei rund 2500 Euro pro Gerät. Bürgermeister Porsch kann sich vorstellen, in den kommenden Jahren womöglich noch weitere Displays anzuschaffen, um mehr Menschen auf ihre Geschwindigkeit aufmerksam zu machen.

Bereits seit einigen Jahren besitzt die Stadt zudem drei mobile Anlagen, die nach Bedarf aufgestellt werden können. „Wenn uns jemand auf eine Stelle hinweist, an denen zu schnell gefahren wird, können wir diese aufstellen und die Zahlen überprüfen“, sagt Porsch. Für vier bis sechs Wochen würden die mobilen Anlagen dort aufgestellt, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten. Und die überraschen hin und wieder: „Die gefühlte Zahl liegt oft höher als die tatsächliche.“

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