HSG Bruchhausen-Vilsen Frauen

HSG Bruchhausen-Vilsen will um den Titel spielen

Andreas Schnichels, Trainer der Handballerinnen der HSG Bruchhausen-Vilsen, hat sich für die neue Spielzeit mit dem Aufstieg in die Landesliga ein klares Ziel gesetzt.
17.09.2021, 14:48
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Für die HSG Bruchhausen-Vilsen beginnt an diesem Sonntag (17 Uhr) in der Handball Landesklasse der Frauen mit dem Heimspiel gegen den TuS Rotenburg eine besondere Saison. 24 Spiele hat die Mannschaft von Trainer Andreas Schnichels vor der Brust. Dann heißt es Hop oder Top. Der Meister steigt auf in die Landesliga, Platz zwei geht in die Relegation, der Rest  zurück auf Regionsebene. Eigentlich sollte für die Landesklassen die  vergangene Spielzeit bereits die letzte gewesen sein. Aufgrund der Pandemie wurde die Auflösung aber um ein Jahr verschoben.

Fast ein Jahr liegt das letzte Pflichtspiel von Johanna Holthus, Jeanette Eiskamp und Co. inzwischen zurück. "Die Vorbereitung ist super gelaufen, die Beteiligung lag bei 90 Prozent. Alle fiebern dem Start entgegen", sagt Andreas Schnichels. In der Spielzeit 2019/20 war der Trainer mit Platz vier in der Endabrechnung super zufrieden. Die kommende Serie geht Schnichels offensiver an. "Topfavorit ist für mich der TuS Rotenburg. Wir wollen um den Titel mitspielen und nicht absteigen." Das Ziel heißt Landesliga – nichts anderes bedeutet die Aussage vom HSG-Coacg, dem weiterhin  Stephan Giese als Co-Trainer zur Seite steht.

Wie bei vielen Trainern regiert auch bei dem Coach aus dem Luftkurort die Ungewissheit, was sich bei den anderen Vereinen getan hat. Man müsse mit so einigen Eventualitäten rechnen, sagt Schnichels. Ob schlussendlich der Sprung nach oben gelingt, würde von vielen Faktoren abhängen. "Fällt eine Leistungsträgerin länger aus, dann lässt sich das kaum kompensieren", sagt der HSG-Coach, der in Vilsen auf eine junge, aber dennoch eingespielte Truppe bauen kann. Abgänge hat es quasi keine gegeben. Lediglich Mirja Ehlers gehört nicht mehr zum Kader. Sie legt ein Auslandsjahr ein. Drei Torhüterinnen und 14 Feldspielerinnen stehen dem langjährigen Spielgemeinschaftsleiter zur Verfügung. Die würde er auch brauchen, um eine Top-Runde zu spielen. "Bei uns sind inzwischen einige Spielerinnen bei der Polizei beschäftigt, da sind Ausfälle vorprogrammiert."

Mit einem echten Härtetest gegen den TuS Rotenburg geht es für die Handballerinen aus Vilsen los. "In der Saison 2019/20  haben wir in Rotenburg knapp gewonnen. Zuhause gab es dann eine deutliche Niederlage", erinnert sich Schnichels noch gut an die beiden letzten Duelle. Unter dem Strich gibt sich der Übungsleiter kämpferisch. Man habe noch eine Rechnung offen. Derweil hat Gäste-Coach Miesner In der Vorbereitung überwiegend gegen Teams aus höheren Ligen testen lassen. Gegen die Oberligisten TuS Hollenstedt und MTV Tostedt habe seine Mannschaft zwar verloren, streckenweise aber gut mitgehalten, berichtet der  B-Lizenzinhaber. Ein Ausrufezeichen hat der Auftaktgegner der HSG mit dem Sieg beim „Struckhoff-Cup“ des TSV Morsum gesetzt.

Info

HSG Bruchhausen-Vilsen
Zugänge: keine
Abgänge: Mirja Ehlers (Auslandsaufenthalt)
Kader: Marisa Herzig, Neele Raaf, Wiebke Heidorn - Sarina Schnichels, Laura Asendorf, Melanie Ginder, Romy Grots, Jassica Knake, Jeanette Eiskamp, Johanna Holthus, Kira Becker, Luisa Dtering, Merle Dreyer, Philina Wulferding, Paula Kleinbrod, Ida Schumacher, Lala Böttcher,
Trainer: Andreas Schnichels
Co-Trainer: Stephan Giese PRÜ

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