Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags

Radmuttern an Streifenwagen der Polizei Diepholz gelöst

Die Polizei in Diepholz geht davon aus, dass mehrere Radmuttern eines Streifenwagens gelöst worden sind. Die Beamten ermitteln nun wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag.
24.09.2021, 17:05
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Radmuttern an Streifenwagen der Polizei Diepholz gelöst
Von Alexandra Penth

Diepholz. An einem zivilen Funkstreifenwagen der Polizei in Diepholz haben Unbekannte am Dienstag mehrere Radmuttern gelöst. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdachts des versuchten Totschlags, wie sie nun mitgeteilt hat. Während der Streifenfahrt habe der Fahrer des Wagens ungewöhnliche Geräusche und ein ungewöhnliches Fahrverhalten wahrgenommen. "Das Fahrzeug wurde abgestellt und am nächsten Tag näher untersucht", teilt Polizeisprecher Thomas Gissing mit.

Hierbei habe sich herausgestellt, dass an einem Vorderrad mehrere Radmuttern soweit gelöst worden waren, dass sie während der Fahrt bereits abgefallen waren. "Es war nur Zufall, dass das Rad nicht auch schon verloren wurde", so Gissing. Die Polizei ermittelt nun in diesem Fall.

"Das vorsätzliche Lösen der Radmuttern ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine schwere Straftat. Jeder kann sich vorstellen, was passiert, wenn ein Streifenwagen bei einer Einsatzfahrt ein Rad verliert", sagt Gissing. Hinweise zur Tat nimmt die Polizei Diepholz unter der Rufnummer 05441/9710 entgegen.

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