Landkreis Diepholz Ein Leben für den Sport

Der Landkreis Diepholz trauert um eine ganz besondere Sportlerin: Inge Schmidt-Grabia ist im am vergangenen Wochenende im Alter von 72 Jahren verstorben.
16.02.2021, 18:04
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Von Thorin Mentrup

Der Landkreis Diepholz trauert um eine ganz besondere Sportlerin: Inge Schmidt-Grabia ist im am vergangenen Wochenende im Alter von 72 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

Die Schwarmerin hat sich im Landkreis und auch darüber hinaus als engagierte Funktionärin einen Namen gemacht. Bis zuletzt war sie als für die Öffentlichkeitsarbeit beim Kreissportbund (KSB) Diepholz zuständig. Sie setzte sich darüber hinaus unter anderem für den Tag des Sports und diverse Ehrungsveranstaltungen ein. Mit viel Empathie rückte sie dabei stets die Sportlerinnen und Sportler in den Mittelpunkt. Sie machte sich mit viel Einsatz und mit klaren Worten stark für die Aktiven.

Ein besonderes Anliegen war Inge Schmidt-Grabia auch die Gewinnung von Sportlerinnen und Sportlern für die Blutspende, die sie mit dem Deutschen Roten Kreuz im Landkreis Diepholz organisiert hat. „Mit Inge verlieren wir eine engagierte Vertreterin des Sports. Über Jahrzehnte hat sie sich für die sportliche Gemeinschaft eingesetzt“, trauert der Kreissportbund in einer Mitteilung.

Schmidt-Grabias besonderer Einsatz galt dem Tischtennissport. Die gebürtige Bremerin war eine Spätstarterin, stand dann aber für den TSV Schwarme, den TSV Martfeld und den TV Bruchhausen-Vilsen an der Platte. Doch sie leistete noch weitaus mehr: Den Kreisfachverband hat sie als erste Vorsitzende zwölf Jahre lang bis 2014 geprägt. Vielen Leserinnen und Lesern dieser Zeitung ist sie darüber hinaus durch ihre Berichte bekannt. Schmidt-Grabia, die sich für alles, was mit dem Ball zu tun hatte, begeistern konnte, war viele Jahre lang als freie Mitarbeiterin in der Region im Einsatz und bereicherte die Ausgaben mit ihren Artikeln, die ebenso von Professionalität wie von Fachkenntnis geprägt waren. Inge Schmidt-Grabia zeigte auch in dieser Aufgabe vollen Einsatz.

Bis zuletzt gab sie alles für den Sport und wurde dafür mit der silbernen Ehrennadel des Landessportbundes und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. „Durch unser Andenken wird sie in unserer Mitte bleiben“, schreibt der KSB in seinem Nachruf.

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