Kultur in Schwarme

Musik und Kino, Theater und Gesang

Musik und Kino, Theater und Gesang - das Programm des Schwarmer Heimat- und Kulturvereins Eule ist bunt. Los geht's am 18. Januar mit dem Bremer Quartett Tammie Norrie.
06.01.2020, 18:49
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Musik und Kino, Theater und Gesang
Von Micha Bustian
Musik und Kino, Theater und Gesang

Schick zurechtgemacht wurde das Maskottchen des Kultur- und Heimatvereins Eule.

Michael Braunschädel

Schwarme. Neues Jahr, neues Programm. Der Schwarmer Heimat- und Kulturverein Eule startet kulturbeflissen ins Jahr 2020. Mit Musik und Kino, mit Theater und Gesang. Der Reigen beginnt am Freitag, 18. Januar, mit dem Konzert der Band Tammie Norrie und endet am Freitag, 26. Juni, mit dem Auftritt des Blasorchesters und des Saxofonensembles des Domgymnasiums Verden in Robberts Huus, Hoyaer Straße 2 in Schwarme. Das ist generell der Ort der Wahl für die „Eulen“. Mit einer Ausnahme, doch davon später.

Tammie Norrie gibt es erst seit knapp vier Jahren. Katharina Bramkamp (Gesang, Flöte, Gitarre, Bodrán, Banjo, Bass), Frank Deckert (Percussion, Schlagzeug), Martina Brückner (Blockflöte) und Henning Bramkamp (Gitarre) trafen Ende 2016 in einer Kneipe in Bremen-Findorff zusammen und waren sich schnell einig, dass sie zusammen Musik machen wollten. Zum Ausprobieren spielten sie spontan das Lied „Cooley's Reel“ und spürten sofort, dass es passt. Ein knappes Jahr danach gab das Quartett sein Debüt mit einigen irischen Stücken im Gasthaus Paganini. Seitdem ist Tammie Norrie zu einer mitreißenden Folkband geworden. Zu hören ab 19 Uhr.

Schon am 1. Februar gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Ab 20 Uhr ermittelt Kommissar Monaco wieder. Diesmal hat es ihn in das westfälischen Örtchen Wehdem bei Stemwede verschlagen. Ähnlich wie seiner Zeit in Schwarme schafften es Marcello Monaco, Daniela Franzen, Tina Badenhop und Ralf Schauwacker wieder, ein ganzen Dorf vor der Kamera zu vereinen. 300 Menschen aus Wehdem waren beteiligt, als dem echten und filmischen Bürgermeister Kai Abruszat vor laufender Kamera mitgeteilt wurde, dass eine Leiche gefunden wurde. Und das gerade während der Einweihung des Feuerwehrgerätehauses. Wer wissen will, wie's ausgeht: Sonnabend, 1. Februar, ab 19 Uhr in Robberts Huus.

Es folgen Albrechts Schultes Vortrag über Fledermäuse und – man höre und staune – Eulen am 19. Februar, danach das ans Rudelsingen angelehnte Eulenheulen am 22. Februar. Und dann kommt das einzige Auswärtsspiel, sprich: der Auftritt der Sinfonietta Aller-Weser in der evangelischen Kirche Lunsen. Joseph Haydns Sinfonie Nr. 30 in C-Dur „Alleuia“, Max Bruchs Opus 47 für Cello und Orchester „Kol Nidrei“ sowie Felix Mendelsohns Sinfonie Nr. 5 in D-Moll „Reformation“ werden am 1. März ab 18 Uhr aufgeführt. Und warum nicht in Robberts Huus? Weil sonst außer dem Orchester, das dort regelmäßig probt, niemand mehr hineinpassen würde.

Weiter geht es mit dem Eulenspiel, einem Spielenachmittag für Jung und Alt am 19. April ab 15 Uhr. Sechs Tage und vier Stunden später lädt Rezitator Juraj Sivulka Interessierte zu einer Lesung in Robberts Huus ein. In Stationen eines Lebens geht es um Kurt Tucholsky (1890-1935), den Journalisten und Schriftsteller, der Klassiker wie „Schloss Gripsholm“ verfasst hat. Bernhard Schenke begleitet diese Lesung musikalisch. Bleibt noch: das Blasmusik-Open-Air am Freitag, 26. Juni. Das Blasorcheser des Domgymnasiums Verden und das Saxofonensemble der selben Schule locken auf den Hof von Robberts Huus. Ab 18 Uhr gibt es Leckereien vom Grill, ab 19 Uhr die Musik dazu.

Karten für die verschiedenen Veranstaltungen sind bei der Kreissparkasse und der Volksbank in Schwarme erhältlich. Wer Plätze reservieren möchte, kann dies per E-Mail an kultur@robberts-huus.de tun.

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