Im Gebiet der Gemeinde Stuhr Schwerer Unfall sorgt für Sperrung der Autobahn 1

Ein Unfall mit mehreren Beteiligten hat für eine Sperrung auf der Autobahn 1 zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum geführt. Ursache war die Kollision zweier Laster.
30.03.2021, 16:18
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Schwerer Unfall sorgt für Sperrung der Autobahn 1
Von Eike Wienbarg

Stuhr. Ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen hat sich am Dienstagmorgen auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Stuhr ereignet und für eine lange Sperrung gesorgt. Laut der Autobahnpolizei Ahlhorn passierte der Unfall gegen 7.40 Uhr zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum. Die Beamten beschreiben den Unfallverlauf wie folgt: Ein 25-jähriger Mann fuhr mit seinem unbeladenen Autotransporter sowie einem mitgeführten Autotransportanhänger auf dem Hauptfahrstreifen in Richtung Hamburg. Aus bislang unbekannter Ursache kollidierte er seitlich mit seinem Fahrzeug mit einem auf dem Standstreifen liegengebliebenen, abgesicherten Sattelzug. Durch die Kollision wurde der Tankauflieger des Sattelzugs stark beschädigt, Flüssigkeiten traten allerdings nicht aus, so die Polizei. Vom Fahrzeug des Unfallverursachers lösten sich mehrere Metallbügel, die zur Befestigung von Fahrzeugen auf der Ladefläche dienten. Sie verteilten sich sowohl auf der Richtungsfahrbahn Hamburg als auch auf der Fahrbahn der Gegenrichtung Osnabrück.

Durch das Überfahren der Trümmerteile wurden drei Fahrzeuge auf der Fahrbahn in Richtung Hamburg sowie ein weiteres Fahrzeug auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück beschädigt. Das Gespann des Unfallverursachers, der Sattelzug sowie zwei weitere Fahrzeuge, die in Richtung Hamburg unterwegs waren, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Menschen wurden nicht verletzt, berichten die Beamten.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste der Hauptfahrstreifen gesperrt werden. Die Sperrung wurde durch die zuständige Autobahnmeisterei übernommen. Sie konnte gegen 13.10 Uhr nach Bergung des letzten Fahrzeugs aufgehoben werden. Der Schaden wurde insgesamt auf etwa 35.000 Euro geschätzt.

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