Ausschussberatung

Baugebiet Auf dem Steinkamp in Brinkum auf dem Weg

Der Stuhrer Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt hat sich für das neue Baugebiet Auf dem Steinkamp in Brinkum ausgesprochen. Wenn alles glatt geht, können die Grundstücke im Herbst vermarktet werden.
16.04.2021, 17:35
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Baugebiet Auf dem Steinkamp in Brinkum auf dem Weg
Von Eike Wienbarg
Baugebiet Auf dem Steinkamp in Brinkum auf dem Weg

Die Vermarktung der Flächen könnte im Herbst beginnen.

Karsten Klama

Stuhr-Brinkum. Gute Nachrichten für alle Bauwilligen in der Gemeinde Stuhr: Der Stuhrer Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt hat am Donnerstagabend den Bebauungsplan für ein neues Wohngebiet zwischen den Straßen Auf dem Steinkamp und Leester Straße in Brinkum auf den Weg gebracht. Auf dem rund drei Hektar großen Areal sollen nach Willen der Gemeinde Einzel- und Doppelhäuser entstehen. Sollte alles laufen wie geplant, könnten die Grundstücke laut Ayse Gül Önder von der Verwaltung bereits im Herbst in die Vermarktung gehen.

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Während der Offenlegung des Planes habe es vonseiten der Bürger keine Einwände gegen das Vorhaben gegeben, berichtet Gül Önder den Ausschussmitgliedern. Allerdings hatte die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Diepholz einige Anmerkungen zu den Plänen. So ging es unter anderem um den Baumbestand im Süden des Baugebietes. Die „Inanspruchnahme solle möglichst vermieden werden“, heißt es dazu von der Behörde. Allerdings werde ein Teil der Fläche durch die Erschließungsstraße benötigt, sagte Gül Öner dazu. Alternativen seien geprüft worden. Das Areal soll aber weiterhin mit einem Weg von der Straße Auf dem Steinkamp und der Leester Straße erschlossen werden.

Außerdem wies die Untere Naturschutzbehörde auf den Wegfall von möglichen Quartieren von Tieren hin. Dazu plane die Gemeinde eine Kompensationsfläche, die eigentlich gar nicht nötig wäre, erklärte Gül Önder weiter. Dies geschehe freiwillig. Auch seien in dem neuen Gebiet Anpflanzungen vorgesehen.

Alles in allem seien die Grundzüge der Planung nicht beeinträchtigt, resümierte die Verwaltungsmitarbeiterin. Auf Nachfrage eines Bürgers nach möglichen Mindestgrößen für die neuen Grundstücke verwies Gül Önder auf den Parzellierungsvorschlag, der aber angepasst werden könne. Für die Vergabe der Grundstücke gebe es Richtlinien der Gemeinde. Diese beinhalten unter anderem die Anzahl der Kinder der Interessenten oder ihr Bezug zur Gemeinde Stuhr. Nach Beschluss der Satzung, den der Ausschuss bei einer Enthaltung empfahl, muss nun noch der Gemeinderat über das Thema entscheiden. Dann könnte mit dem Bau der Erschließungsstraßen begonnen werden, sodass die Vermarktung der Grundstücke im Herbst beginnen könne, so Gül Önder.

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