Gemeinde Stuhr Stuhrer CDU stellt Anträge zu Radwegen und Verkehrsentlastung

Die CDU-Fraktion im Stuhrer Rat beantragt die Prüfung einer Beschleunigung des Baus zweier Radwege und die Verkehrsentlastung an zwei Punkten.
29.05.2022, 12:36
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Stuhrer CDU stellt Anträge zu Radwegen und Verkehrsentlastung
Von Alexandra Penth

Stuhr. Zur Beratung in der kommenden Sitzung des Stuhrer Ausschusses für Verkehr, Ordnung und Sicherheit am Dienstag, 31. Mai, hat die CDU-Fraktion im Stuhrer Rat zwei Anträge gestellt. So solle die Gemeinde prüfen, ob in Absprache mit dem Land Niedersachsen die Planung und der Bau der Radwege an der Wildeshauser Straße in Heiligenrode und an der Hauptstraße (B 51) in Seckenhausen durch die Gemeinde Stuhr erfolgen könne.

"Die Bürgerinnen und Bürger warten bereits seit Jahrzehnten auf einen Radweg an der Wildeshauser Straße. Dieser würde eine Lücke im Radwegenetz schließen. Aktuell ist die Strecke für Radfahrer wegen der kurvenreichen Strecke nur schlecht befahrbar", schreibt die Fraktion. Für einen durchgehenden Rad- und Fußweg auf der östlichen Seite der Hauptstraße in Seckenhausen hatte sich der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt in seiner
Sitzung am 10. September 2020 einstimmig ausgesprochen. Die Kosten sollten sich Bund und Gemeinde teilen.

"Beide Vorhaben kommen aktuell wegen fehlender Planungskapazitäten der Niedersächsischen Behörde für Straßenbau und Verkehr nicht voran. Dieses Problem ist nicht neu und wird sich absehbar auch nicht entschärfen", so die Fraktion weiter. Eine Möglichkeit wäre, die Planung mit eigenem Personal umzusetzen und mit dem Land über die Übernahme der Personal-, Planungs-und Baukosten zu verhandeln, schlagen die Christdemokraten vor.

Ein zweiter Antrag der Fraktion sieht die Prüfung vor, eine Veränderung der Vorfahrtsregelungen an den Kreuzungspunkten Stuhrbaum/Zeppelinstraße sowie Bahnhofstraße/Rodendamm mit dem Ziel einer verkehrlichen Entlastung zu prüfen. Dabei solle insbesondere die Möglichkeit einer abknickenden Vorfahrt untersucht werden. Die Straße Stuhrbaum sei eine wichtige Verbindungsstraße. "Sie wird von vielen Autos, Fahrradfahrern und der Linie 55 genutzt. Auch für viele Schülerinnen und Schüler der KGS Brinkum ist dies der tägliche Schulweg", schreiben die Christdemokraten.

Für Radfahrer sei allerdings wenig Platz vorhanden, insbesondere wenn der bestehende Fuß- und Radweg von beiden Richtungen genutzt werde. Die Fahrbahn werde von parkenden Autos genutzt und sei daher für Radfahrer ebenfalls schlecht nutzbar. "Durch das hohe Verkehrsaufkommen ist auch die Überquerung der Straße nicht leicht, um zum Beispiel zur Bushaltestelle zu gelangen", heißt es im Antrag weiter.

Von der Einrichtung einer abknickenden Vorfahrt aus Richtung Brinkum kommend in die Zeppelinstraße, erhofft sich die Fraktion eine Entlastung der Straße Stuhrbaum. Auch die Bahnhofstraße sei für Fahrradfahrer nur schlecht nutzbar. Durch eine abknickende Vorfahrtsstraße von Stuhr kommend in den Rodendamm könnte eine bessere Verteilung des Autoverkehrs erreicht werden. "In einem nächsten Schritt wäre dann zu prüfen, welche Möglichkeiten für den Fuß- und Radverkehr sich hieraus ergeben", so die Fraktion.

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