Fußball-Landesliga Hannover

Das vorletzte Heimspiel

Das Saisonfinale rückt näher - und damit beginnt an der Spitze und im Keller die Zeit der Rechenspiele. Davon lässt sich der TV Stuhr nicht beeinflussen. Er will vor allem eins: Endlich daheim siegen.
03.05.2019, 17:01
Lesedauer: 1 Min
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Von Thorin Mentrup

Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die fünf Spiele bis Saisonende für den TV Stuhr die vorerst letzten in der Landesliga sein werden. Bei ganz ungünstigem Verlauf könnte der Abstieg bereits nach dem Heimspiel gegen den SC Hemmingen-Westerfeld am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) feststehen. Doch genauso gibt es Rechnungen in die andere Richtung.

Der Blick in die Oberliga Niedersachsen ist für die Teams im Landesliga-Keller durchaus interessant. Mit dem TuS Wunstorf belegt derzeit zwar ein Team aus dem Bezirk Hannover einen Abstiegsrang, es hat aber auch dank des Rückzugs von Eintracht Braunschweig II durchaus berechtigte Hoffnungen auf die Rettung. Gelingt diese, steigen nur drei Teams in die Bezirksliga ab. Das würde den Stuhrern neue Chancen eröffnen. Ein sportliches Leben im Konjunktiv aber ist nicht die Sache des Aufsteigers, der als Vorletzter zehn Punkte Rückstand auf den definitiv rettenden zwölften Rang und neun Zähler Rückstand auf den ersten Abstiegsplatz hat. Dementsprechend deutlich weist Christian Meyer, der den TVS gemeinsam mit Stephan Stindt trainiert, Rettungs-Rechnungen von sich. „Wir haben erst einmal genug mit uns selbst zu tun“, weiß er. Denn ohne eigene Erfolge können die anderen Teams so viel Schützenhilfe leisten, wie sie wollen. Es würde nicht reichen.

Also gilt dem Stuhrer Konzentration den Zielen, die sie selbst beeinflussen können. „Wir wollen immer noch ein Heimspiel in der Landesliga gewinnen“, sagt Meyer. 13 Versuche blieben erfolglos, zwei Chancen haben die Rot-Weißen noch. Allerdings hat es die erste in sich, schließlich stellt sich der Tabellenführer an der Pillauer Straße vor. „Hemmingen hat eine enorme Qualität. Sie hatten im Spiel nach vorn eine hohe Geschwindigkeit, vor allem im Passspiel“, erinnert sich Meyer ans Hinspiel, das seine und Stindts Elf lange offen hielt, dann aber mit 0:2 verlor. Zuletzt lief es beim Spitzenreiter, der im Winter Toptorjäger Gean Rodrigo Baumgratz, kurz: Tigrinho, an den Regionalligisten Egestorf/Langreder verloren hat. „Aber wer als Aufsteiger auf Platz eins steht, hat nicht nur einen guten Fußballer“, gibt es für Meyer keinen Grund, nun von einer einfacheren Aufgabe auszugehen.

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