Dezentrales Impfen

Gemeinde Stuhr zieht positive Bilanz

An diesem Donnerstag finden in der Gemeinde Stuhr auf Gut Varrel die letzten dezentralen Impfungen gegen das Coronavirus statt. Die Verwaltung zieht ein positives Fazit des Angebots für ältere Einwohner.
23.06.2021, 17:52
Lesedauer: 2 Min
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Gemeinde Stuhr zieht positive Bilanz
Von Eike Wienbarg
Gemeinde Stuhr zieht positive Bilanz

Mehr als 3000 ältere Stuhrer wurden auf Gut Varrel gegen das Coronavirus geimpft.

Alexandra Penth

Stuhr. Die Gemeinde Stuhr zieht eine positive Bilanz des dezentralen Impfens gegen das Coronavirus. Vor rund drei Monaten, genauer gesagt am 26. März, startete auf dem Gut Varrel die dezentrale Impfkampagne der Gemeinde für die älteren Einwohner. An diesem Donnerstag, 24. Juni, sollen nun die letzten Bürger über 70 Jahre ihre zweite Impfung erhalten, wie Dana Horstmann-Werpup von der Stuhrer Gemeindeverwaltung mitteilt.

Insgesamt seien von der Gemeinde mehr als 6700 Bürger angeschrieben worden, berichtet Horstmann-Werpup weiter. 3022 hätten das Impfangebot durch die Gemeinde dann in Anspruch genommen. Das sind rund 45 Prozent der Stuhrer über 70 Jahre, sagt die Verwaltungsmitarbeiterin. "Das ist eine sehr gute Quote", findet sie. Für die vergebenen Termine hätte es ebenfalls nicht viele Absagen gegeben. "Auch nicht für die Zweitimpfung", sagt Horstmann-Werpup. So sei kaum Impfstoff ungenutzt geblieben, berichtet auch Stuhrs Bürgermeister Stephan Korte. Die älteste Stuhrerin, die im ersten Abschnitt für die Ü-80-Jährigen geimpft worden ist, war 100 Jahre alt. Im Turnus für die Ü-70-Jährigen war dann noch einmal ein 93-Jähriger mit von der Partie, weiß Dana Horstman-Werpup zu berichten.

Die Organisation auf Gut Varrel habe ebenfalls gut geklappt. "Mit dem Förderverein, dem DRK und den Ärzten haben wir ein tolles Team vor Ort", resümiert Dana Horstmann-Werpup. "Vor Ort ist es top gelaufen", ergänzt auch Korte, der wie seine Kollegin ein großes Dankeschön an alle Helfer richtet. Auch bei den Impfkandidaten habe es viel Dankbarkeit und Freundlichkeit gegeben, hat Horstmann-Werpup beobachtet. Das Lob gehe auch an die Unterstützer in der Verwaltung, sagt sie.

Während zu Beginn der Corona-Impfungen vor allem Fragen zur Impfaktion des Landes Niedersachsen das extra eingerichtete Servicetelefon der Gemeinde Stuhr erreichten, seien die Anfragen nun weniger geworden, erzählt Dana Horstmann-Werpup weiter. Mittlerweile drehen sich die Gespräche und Fragen vermehrt um den digitalen Impfausweis. Die Verwaltung weist daher darauf hin, dass sich alle, die ihre Erst- und Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten haben, zunächst an einige der hiesigen Apotheken wenden können, um den digitalen Impfnachweis zu erhalten. Die teilnehmenden Apotheken sind im Internet unter der Adresse www.mein-apothekenmanager.de zu finden. Es seien zumeist auch die Apotheken, die einen Corona-Test angeboten haben, so Horstmann-Werpup. Vor Ort können die Geimpften dann einen sogenannten QR-Code erhalten.

Wie die Gemeinde Stuhr weiter mitteilt, ist eine nachträgliche Versendung des QR-Codes durch das Land Niedersachsen derzeit nicht vorgesehen. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sei aber dabei, eine eigenständige Abfrage des QR-Codes auf der Seite des Impfportals unter www.impfportal-niedersachsen.de einzurichten. Sobald dies geschehen ist, werde die Gemeinde Stuhr darüber auch auf ihrer Internetseite informieren, so Dana Horstmann Werpup.

Das Info-Telefon der Gemeinde Stuhr zur Corona-Impfung steht auch weiterhin unter der Rufnummer 0421/5695467 für Fragen zur Verfügung.

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