Wahl-Vorbereitungen in den letzten Zügen So viele Briefwähler wie noch nie

Die Vorbereitungen für die Wahlen in der Gemeinde Stuhr sind in den letzten Zügen. Dieses Mal gibt es so viele Briefwähler wie noch nie.
08.09.2021, 16:54
Lesedauer: 2 Min
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Von Ina Ulbricht

Stuhr. "Die letzten Vorbereitungen für die Kommunalwahlen laufen", sagt Sigrid Hägedorn, Fachdienstleiterin öffentliche Ordnung in der Gemeinde Stuhr. Wer nicht per Brief abstimmen möchte, kann in einem der 28 bekannten Wahlräume sein Kreuzchen setzen. Wo dieser sich genau befindet, können die Wähler der gelben Wahlbenachrichtigung entnehmen, so Hägedorn. "Falls die Wahlbenachrichtigung nicht angekommen ist, kann man auch ein Ausweisdokument mit zur Wahl bringen", fügt sie hinzu.

Der Wahlbezirk mit den meisten Wahlberechtigten ist "Kita Moordeich". Hier können 1241 Bürger wählen gehen. Der Bezirk "Kita Stuhr" hat mit 745 die wenigsten Wahlberechtigten.

Die sehr hohe Anzahl an Wahlbriefen wird in der Lise-Meitner-Schule ausgezählt. Dafür wurden dieses Mal acht Briefwahlvorstände ausgewählt. "Bei der letzten Wahl waren es vier", so Hägedorn. Die Briefwahlvorstände treffen sich um 14 Uhr, um bis 18 Uhr erste Vorarbeiten zu erledigen. Im Anschluss beginnen sie, wie auch die übrigen Bezirke, mit der Auszählung der Stimmen. "Bisher wurden 6449 Wahlscheine mit Briefwahlunterlagen ausgestellt", berichtet Hägedorn außerdem. Das entspreche einem Anteil von etwa 23 Prozent und damit einer in der Gemeinde Stuhr bisher noch nie erreichten Zahl. Zum Vergleich: Bei den Kommunalwahlen im Jahr 2016 waren es 2717 Briefwahlunterlagen.

Noch bis kommenden Freitag, 10. September, 13 Uhr, können im Rathaus Briefwahlunterlagen beantragt werden. Wer den Antrag schriftlich oder über das Internet stellen möchte, muss sich beeilen, da der Wahlbrief mit den angekreuzten Stimmzetteln am Wahlsonntag bis spätestens 18 Uhr im Rathaus vorliegen muss, damit die Stimmen auch zählen.

Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung können Briefwahlunterlagen noch bis Sonnabend, 11. September, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und am Wahlsonntag von 8 bis 15 Uhr beantragt werden. Die Person, die die Unterlagen abholt, muss eine schriftliche Vollmacht mitbringen. Briefwahlunterlagen können nicht in den Wahllokalen abgegeben werden.

Wer doch lieber vor Ort wählen möchte, muss sich beim Gang zur Wahlurne an bestimmte Hygieneregeln entsprechend der aktuell geltenden Niedersächsischen Corona-Verordnung halten. Dazu gehört das Desinfizieren der Hände, ein Mindestabstand von 1,5 Metern sowie das Tragen einer Maske. Wer ein entsprechendes ärztliches Attest mitbringt, muss keine Maske tragen. Stattdessen muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder aber ein Test einer anerkannten Test-Station, der nicht älter als 24 Stunden ist. Nach 15 Minuten muss das Wahllokal zudem wieder verlassen werden.

Soweit es die räumlichen Gegebenheiten zulassen, werden getrennte Ein- und Ausgänge eingerichtet. Zudem werden die Wähler gebeten, einen nicht-radierfähigen Stift zum Ankreuzen der Stimmzettel mitzubringen.

Für weitere Informationen ist das Wahlamt am Sonnabend von 10 bis 12 Uhr und am Sonntag von 7.30 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 04 21 / 5 69 50 erreichbar. Die Wahlergebnisse sind am Wahlabend unter dem Link https://votemanager.kdo.de/20210912/03251037/praesentation/index.html einsehbar.

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