Fußball-Bezirksliga

Die TSG belohnt sich nicht

Die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst betreibt im Heimspiel gegen den TuS Sulingen II einen hohen Aufwand, unterliegt aber dennoch mit 1:2.
05.05.2019, 20:27
Lesedauer: 1 Min
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Von Thorin Mentrup

Seckenhausen. Eine Reaktion hatte André Schmitz, Trainer des Fußball-Bezirksligisten TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, gefordert – und er bekam sie: Die TSG zeigte im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des TuS Sulingen eine starke Leistung. Allerdings belohnte sie sich dafür nicht: Am Ende stand eine unglückliche 1:2 (1:1)-Niederlage. Zum fünften Mal in Serie verließen die Seckenhauser also den Platz als Verlierer.

Selten aber dürfte eine der Niederlagen so geschmerzt haben wie diese. Denn die TSG konnte sich am Ende eigentlich keine Vorwürfe machen. Natürlich, die beiden individuellen Fehler vor den Gegentoren durch Maurice Krüger vor der Pause zum 0:1 (40.) und durch Niklas Klare nach 72 Minuten zum Endstand ließen sich nicht wegdiskutieren, aber letztlich hatte Schmitz dennoch eine gute Leistung seiner Mannschaft gesehen. „Eine Punkteteilung wäre absolut gerecht gewesen“, fand er.

Diese Einschätzung machte er auch daran fest, dass beiden Teams jeweils eine Halbzeit gehörte. „Uns die erste, Sulingen die zweite“, wie der Seckenhauser Trainer feststellte. Die TSG war von Beginn an gut im Spiel. „Wir hatten die ersten Chancen der Partie, aber Sulingen geht mit dem ersten Torschuss direkt in Führung“, haderte Schmitz mit dem Pech, das wohl doch nur die Mannschaften aus dem Tabellenkeller verfolgt. Doch die Gastgeber gaben eine gute und vor allem eine schnelle Antwort: Philip Kleingärtner war nach einem Freistoß von Philipp Eggers zur Stelle und glich noch vor der Pause aus (45.). Das 1:1 war vollkommen verdient, denn „wir haben die Ketten beibehalten und auch unter Druck Fußball gespielt“, wie Schmitz zufrieden feststellte.

Im zweiten Durchgang hatte Sulingen dann mehr vom Spiel, doch Seckenhausen wehrte sich nach Kräften und stemmte sich gegen ein weiteres Gegentor. Das ging allerdings bis zur 72. Minute gut. Danach suchten die Gastgeber noch einmal die Offensive und hatte durch eine Coproduktion der eingewechselten Moritz Stoll und Sandro Wittig noch die große Gelegenheit zum 2:2, doch das Glück war der TSG im Abschluss wahrlich nicht hold.

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