Doppelte Absage

Stuhrer Weinfest und Weihnachtsmarkt fallen aus

Schlechte Nachrichten gibt es für zwei Stuhrer Traditionsveranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte: Sowohl das Alt-Stuhrer Weinfest als auch der Weihnachtsmarkt rund um das Rathaus fallen in diesem Jahr aus.
28.07.2021, 16:25
Lesedauer: 2 Min
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Stuhrer Weinfest und Weihnachtsmarkt fallen aus
Von Eike Wienbarg
Stuhrer Weinfest und Weihnachtsmarkt fallen aus

Der weihnachtliche Trubel rund um das Stuhrer Rathaus muss erneut abgesagt werden.

Jonas Kako

Stuhr. Es hatte sich bereits angedeutet, nun steht es offiziell fest: Sowohl das Weinfest in Alt-Stuhr als auch der Weihnachtsmarkt rund um das Stuhrer Rathaus am dritten Adventswochenende fallen auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie aus. "Wir haben es uns nicht leicht gemacht", sagt Volker Twachtmann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (Isu), die die beiden Veranstaltungen mit der Gemeinde Stuhr organisiert. Die Entwicklungen der Corona-Pandemie seien aber einfach zu unsicher.

Die Entscheidung zur Absage der Veranstaltungen sei im Gespräch zwischen der Gemeinde, vertreten durch Bürgermeister Stephan KorteKulturbeauftragte Frauke Wulf und Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier, und der Isu mit dem Vorsitzenden Twachtmann und dem zweiten Vorsitzenden Henning Sittauer gefallen. "Wir sind gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen", betont Twachtmann. Ein Weihnachtsmarkt in der bekannten Form mit Ständen im Rathaus und im Handwerkerzelt sei aktuell nicht vorstellbar. "Nicht mit der Enge und der Fülle", sagt Twachtmann. Die Aufstellung und die Kontrolle eines nötigen Hygienekonzepts hätte viele Auflagen bedeutet. Einlasskontrollen, Maskenpflicht, begrenzte Besucherkapazitäten – all das seien Dinge, die nicht zum stets gut besuchten und beliebten Weihnachtsmarkt passen, so der Isu-Vorsitzende weiter.

Die relativ frühzeitige Absage sei auch der Fairness gegenüber den Ausstellern geschuldet. "Im Juni wäre die Phase der Bewerbung für den Weihnachtsmarkt gestartet und nun im August würden wir und die Gemeinde Stuhr Zusagen schreiben und den Standplan anfertigen", berichtet Henning Sittauer. Daher solle mit der jetzigen Absage den Schaustellern, Kunsthandwerkern und sonstigen Beteiligten "eine verlässliche Planungssicherheit" gegeben werden. "Wir hätten die Entscheidung gerne noch geschoben, aber alles hat einen gewissen Vorlauf und man braucht eine Gewissheit", sagt auch Stephan Korte, der die Absage auch mit Blick auf den Ausfall des regelmäßigen Besuchs aus Stuhrs Partnerstädten beim Weihnachtsmarkt bedauert.

Im Oktober wollen die Verantwortlichen aber noch einmal zu einem Gespräch zusammenkommen. Dann soll es um einen möglichen Weihnachtsmarkt in kleiner Form mit Ständen ausschließlich im Außenbereich gehen, so Twachtmann. All das sei aber vom Fortschritt des Pandemie- und Impfgeschehens abhängig.

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