Lise-Meitner-Schule Moordeich

Einstimmung auf die Festtage

Mit vielen unterschiedlichen Auftritten haben die Schüler der Moordeicher Lise-Meitner-Schule ihre weihnachtlichen Musikabende gestaltet. Dabei begeisterten die Gruppen wieder ihr Publikum.
19.12.2019, 16:07
Lesedauer: 2 Min
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Von Angelika Sonntag
Einstimmung auf die Festtage

Zahlreiche Gruppen gestalteten den weihnachtlichen Musikabend an der Lise-Meitner-Schule.

Vasil Dinev

„Singen macht Spaß, Singen macht Mut“ – wie ein roter Faden zog sich dieses Motto durch das Programm der „Weihnachtlichen Musikabende“ im Forum der Lise-Meitner-Schule in Moordeich. Mit einer bunten Mischung aus Liedern und Stücken, die in diesem Halbjahr in den Chor- und Tanz-Arbeitsgemeinschaften erarbeitet wurden, haben etwa 90 Kinder und Jugendliche der Schule an zwei Abenden ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ob traditionelle Spirituals, aktuelle Pop- und Musicalsongs oder weihnachtliche Klassiker – das Publikum bedachte jeden Beitrag mit begeistertem Applaus.

Für die ersten von gleich mehreren Gänsehaut-Momenten sorgten gleich zu Beginn die Moor-Singers (zehn Mädchen der Klassen fünf bis sieben) mit dem Spiritual „Nobody Knows“. Sie bewiesen, dass nicht nur Louis Armstrong oder Pink dieses traditionelle Lied mit viel Herz singen können. Auch Musiklehrer Bernhard Schencke, der die jungen Künstler auf dem Klavier mit großem Engagement begleitete, war begeistert, ebenso wie über die Interpretationen zu „Vincent“ von Sarah Connor und „Flieg mit mir“ aus dem Musical „Aladdin“.

Nach diesem etwas ruhigeren Auftakt wurde es schließlich laut und fröhlich auf der Bühne. Bei festlicher Weihnachtsbeleuchtung sorgte der Sommerhit des Jahres „Señorita“ für ausgelassene Stimmung, die sich anschließend bei der Tanz-Performance der Street-Dancer zum Thema „Urwald“ noch steigerte. Szenenapplaus und Bravo-Rufe aus dem Publikum waren der verdiente Lohn. Mit der 2019er-Version von „Stayin‘ Alive“ ließen die Tänzer bei der etwas älteren Generation im Publikum Erinnerungen an die eigene Disco-Zeit aufkommen, als John Travolta in „Saturday Night Fever“ die Mädchenherzen schneller schlagen ließ.

Für einige nachdenkliche und ruhige Töne sorgten die Mo’Sis (Chor der Klassen acht bis zehn) mit dem Lied des australischen Singer-Songwriters Dean Lewis „Be Allright“, bevor sie mit „All I Want For Christmas“ und „Maria durch ein Dornwald ging“ den weihnachtlichen Programmteil einleiteten. Doch ehe das Publikum jedoch zu einer „Last-Christmas“-Choreografie tanzen und sich, wie in jedem Jahr, beim gemeinsamen Weihnachtsliedersingen auf die bevorstehenden Festtage einstimmen konnte, hatten die Sieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs in den sechsten Klassen (Mayra Braun, Justus Oertelt und Janina Schwarz) mit der lustigen und immer wieder gern gehörten „Geschichte vom Lametta“ noch eine Kostprobe ihres Könnens gegeben.

Nach gut 90 kurzweiligen und unterhaltsamen Minuten senkte sich der Vorhang für die zahlreichen Aktiven vor und hinter der Bühne. Viel Lob und verdienten Applaus gab es nicht nur für die beiden Chor-AGs Moor-Singers und Mo’Sis sowie die Tanz-AGs der Street-Dancer, sondern auch für Bernhard Schencke und Sabine Wittenfeld für ihr großes Engagement bei den Arbeitsgemeinschaften. Sonderapplaus erhielten die Gesangssolisten Janne Rauterberg, Julia Kaptein, Lea Greythanner, Franka Straß, Catharina Lichtenstein, Marleen Lotte, Lea Barutcu und Lea-Sophie Buchal sowie die beiden Moderatorinnen Jana Scheil und Luisa Olbricht, die sicher und gekonnt für den roten Programmfaden sorgten. Den Dank aller Beteiligten gab es schließlich auch für die Schulsanitäter – die zum Glück nicht tätig werden mussten -, das Dekoteam sowie die Ton- und Bühnentechnik, ohne die ein reibungsloser und störungsfreier Abend nicht möglich gewesen wäre.

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