Fußball

Brinkumer SV rüstet weiter auf

Der Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV rüstet weiter auf. Richard MC Mensah Quarshie und Muhammed Sanneh gehören nun dem Kader an.
19.08.2020, 15:48
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Von Jannis Klimburg

Unverhofft kommt oft: Eigentlich wollte der Brinkumer SV in diesem Sommer nicht mehr auf dem Transfermarkt zuschlagen, doch der Fußball-Bremen-Ligist hat es dennoch getan. Und das gleich doppelt. Richard MC Mensah Quarshie und Muhammed Sanneh gehören zum Kader von Trainer Mike Gabel. Damit geht der BSV mit 22 Feldspielern und zwei Torhütern in die neue Saison, die am ersten Septemberwochenende beginnt.

Richard MC Mensah Quarshie kommt vom Liga-Konkurrenten SV Werder Bremen III an den Brunnenweg. Der 22-Jährige soll den Konkurrenzkampf auf der Rechtsverteidiger-Position anheizen. Doch Quarshie, der beim baskischen Traditionsverein Athletic Bilbao in der Jugend ausgebildet wurde, kann ebenfalls auf dem rechten Flügel weiter vorne eingesetzt werden. Bereits bei den Testspielen gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und die A-Junioren des FC Oberneuland war er mit von der Partie. „Auch bei den Trainingseinheiten hat er mich auf Anhieb überzeugt“, berichtet Gabel, der seinen Neuzugang in den höchsten Tönen lobt: „Er ist ein grundsolider Spieler und macht das, was er kann. Er geht robust in den Zweikampf und macht auch viel nach vorne.“ Neben ihm könnten auch Max Degenhardt, Jost-Eike Behrens und Julius Rahmig hinten rechts verteidigen.

Muhammed Sanneh ist eher ein Transfer für die Zukunft. Denn er könnte in der kommenden Saison auch noch bei den A-Junioren spielen. „Er wird bei uns zwar voll mittrainieren, aber die meisten Spiele dann wohl noch in der Jugend machen“, bestätigt Gabel. Der Flüchtling aus Gambia war zuletzt bei den A-Junioren des Blumenthaler SV aktiv.

In der vergangenen Spielzeit hatte er sich jedoch etwas schwerer verletzt und konnte neun Monate lang nicht mitwirken. „Er ist ein junger, talentierter Spieler, der eine gute Technik und ein hohes Tempo mitbringt“, schwärmt Brinkums Coach. Sanneh ist auf dem rechten und linken Flügel zu Hause. „Das soll es dann jetzt aber auch gewesen sein, mehr Neuzugänge sind nicht mehr geplant“, bemerkt der BSV-Coach.

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