Fußball

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst: In der Bezirksliga angekommen

Die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst ist endgültig in der Bezirksliga angekommen. Die Mannen von Trainer Iman Bi-Ria besiegten den TV Stuhr mit 3:0.
08.09.2020, 20:47
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Jannis Klimburg
TSG Seckenhausen-Fahrenhorst: In der Bezirksliga angekommen

Howard Barbosa Ferreira (links, hier gegen SV Heiligenfelde) markierte einen Doppelpack für die TSG.

Thorin Mentrup

Seckenhausen. Wer gedacht hätte der 4:0-Auftakterfolg der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst sei eine Eintagsfliege gewesen, der wurde soeben eines Besseren belehrt. Die Mannen von Trainer Iman Bi-Ria holten auch im zweiten Spiel der noch jungen Bezirksliga-Saison drei Zähler. Mit 3:0 (3:0) fertigte der Aufsteiger im Derby den TV Stuhr ab.

Es hatten noch nicht alle Zuschauer ihre Klappstühle ausgepackt, da zappelte der Ball bereits im Netz: Die Hausherren wuselten sich über links durch, Sandro Wittig bediente Howard Barbosa Ferreira, der mit der Fußspitze das Spielgerät an Stuhrs Keeper Niklas-Jonah Lührs vorbeispitzelte (1.). Geschockt zeigten sich die Gäste davon nicht, sondern fanden langsam besser in die Partie. Moritz Sagehorn hatte den Ausgleich sogar auf dem Schlappen, doch der Offensivakteur zögerte zu lange und scheiterte am Torhüter (10.). Besser machte es dann Barbosa Ferreira auf der anderen Seite. Der Brasilianer musste nach Vorlage von Jannis Helmbold nur noch einschieben (18.). In Folge blieb der Liganeuling am Drücker, legte vor der Pause sogar noch nach. Diesmal fungierte Barbosa Ferreira als Vorlagengeber für Marcel Dörgeloh, der eiskalt und zugleich präzise unten links vollendete (30.).

Zwar schaltete der TV Stuhr nach dem Seitenwechsel einen Gang hoch, doch wirklich gefährlich waren die Angriffe der Gäste dennoch nicht. Die beste Möglichkeit besaß noch Riccardo Azzarello, der aber das Gehäuse um zwei Meter verfehlte (47.). Die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst ruhte sich zwar nicht auf der Führung aus, präsentierte sich aber trotzdem nicht mehr ganz so zielstrebig und mit der letzten Konsequenz im letzten Drittel. Ein Raunen ging noch mal durch die TSG-Sportanlage, als Philip Kleingärtners Freistoß aus 18 Metern knapp am Tor vorbeistrich (80.). „Der Sieg geht in der Höhe auch in Ordnung“, resümierte Bi-Ria nach dem Schlusspfiff. „Und das obwohl Stuhr das teilweise nicht schlecht gemacht hat. Dass wir dann im zweiten Abschnitt nicht mehr so viel Gas geben wie noch zuvor, ist nur normal.“ Ein ausführlicher Bericht folgt in der Donnerstag-Ausgabe.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+