Fußball

TV Stuhr siegt mit richtigem Timing gegen TSV Bassum

Timo Wetjen und Adrian Herrmann treffen doppelt für die Gastgeber, darüber hinaus trägt sich André Kück in die Torschützenliste ein. Bassum hat wenig zu bestellen.
25.10.2020, 18:29
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Von Thorin Mentrup

Zweiter Sieg in Folge für den TV Stuhr, höchste Saisonniederlage dagegen für den TSV Bassum: Das Duell der beiden Fußball-Bezirksligisten war eine einseitige Sache. Die Stuhrer setzten sich klar mit 5:0 (2:0) durch – auch weil sie in den richtigen Momenten die Tore schossen, wie Christian Meyer, der die Rot-Weißen gemeinsam mit Stephan Stindt trainiert, anmerkte. „Wir hatten ein sehr gutes Timing heute.“

Mit dieser Aussage spielte er auf die Treffer zum 2:0 von Adrian Herrmann wenige Augenblicke vor der Pause (45.) und von André Kück kurz nach dem Seitenwechsel (49.) an. Wenige Minuten vor dem 2:0 hatte Bassum seine beste Chance, als zunächst Manka Madun und dann Alexander Pestkowski vergaben (38.).

Nach der Pause war der TSV druckvoll gestartet. Kücks Tor „hat die Aufholjagd dann beendet, bevor sie begonnen hat“, wie Torsten Klein, der Trainer der Lindenstädter, erkannte. Für ihn und seine Mannschaft war es ein Tag zum Vergessen, zumal Steffen Bönsch vor Gegentreffer Nummer zwei und Leonard Schäfer vor Gegentreffer Nummer drei jeweils wegrutschten. Dass mit Florian Fröhlich und Wilke Kluge zwei wichtige Kräfte fehlten, hatte das Unterfangen ohnehin erschwert. „Aber das soll keine Ausrede sein“, sagte Klein. Man könne ohnehin nur eines machen: „Wir haken das jetzt so schnell wie möglich ab.“

Die Stuhrer waren dagegen obenauf, brachten von Beginn an die Leidenschaft und die Gier auf den Platz, mit der sie bereits Seckenhausen-Fahrenhorst im Derby bezwungen hatten. Den Weg zum Sieg ebnete wie in der Vorwoche Timo Wetjen, der nach einer Flanke von René Rogalla die Führung markierte (20.).

Der 28-Jährige schnürte nach dem Seitenwechsel sogar noch seinen Doppelpack, er traf zum 5:0-Endstand (66.). Zuvor hatte Herrmann bereits seinen zweiten Treffer erzielt (53.). Für Meyer war dieser Doppelpack kein Zufall: „Ari ist in den letzten zwei, drei Wochen richtig gut drauf und stand jetzt zweimal an der richtigen Stelle.“ Ohnehin habe es sehr gut gepasst im Spiel der Stuhrer. Der gesamten Elf bescheinigte der Coach einen guten Auftritt. „Es sieht so aus, als hätten wir uns gefunden.“

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