Handball Landesliga HSG Stuhr von Anfang an unterlegen

Die Euphorie bei den Handballern der HSG Stuhr war zwar groß. Am Ende setzte es aber eine deutliche 19:32-Pleite gegen die Zweitvertretung der SG Achim/Baden.
19.09.2021, 17:19
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
HSG Stuhr von Anfang an unterlegen
Von Nastassja Nadolska

Den Start in die neue Saison haben sich die Handballer der HSG Stuhr mit Sicherheit anders vorgestellt. Am ersten Landesliga-Spieltag kassierte das Team von Trainer Mike Owsianowski eine deutliche 19:32 (9:17)-Niederlage gegen den Titelaspiranten SG Achim/Baden II. "Dass es schwer wird, war zu erwarten. Natürlich hätten wir uns einen anderen Start gewünscht", sagte der HSG-Coch nach der Partie.

Die Euphorie bei den Stuhrern war groß, doch "leider haben sie die nicht mit ins Spiel nehmen können", bedauerte Owsianowski. Die Gastgeber legten einen guten Start hin. Zwar gingen die Gäste aus Stuhr durch Stefan Pfüller in Führung, doch nach dem Ausgleich von Achims Jannis Jacobsen, der gemeinsam mit Moritz Schlebusch die meisten Tore in dieser Partie erzielt hat, waren die Gastgeber erst einmal nicht mehr aufzuhalten. In der elften Minute stand es 6:1 für das Teams aus dem Landkreis Verden, ehe Stefan Pfüller mit seinen beiden Treffern auf 3:6 verkürtzte (13.).

"Wir haben nicht so richtig ins Spiel gefunden. Wir haben viele Bälle einfach verworfen und dazu keinen richtigen Zugriff in der Abwehr gehabt", monierte Owsianowski. Danach schien es so, als wären die Stuhrer ins Spiel gekommen. Bis zur 20. Minute kam die HSG beim Stand von 8:10 auf zwei Tore heran. Anschließend dominierte die SG erneut die Partie und zog bis zum Pausenpfiff mit 17:9 davon. "Die Bälle haben wir gefühlt einfach nur weggeschmissen. Auf der anderen Seite haben wir wiederum viel zu einfache Gegentreffer kassiert", analysierte der HSG-Coach.

Auch in der zweiten Hälfte ließ der Favorit nichts anbrennen. Stuhrs Malte Blume und Pfüller, die in diesem Spiel die meisten Treffer für ihr Team erzielten, haben damit nur wenig bewirken können. Die Achimer hatten mit ihrer starken Offensive immer eine schnelle Antwort parat. Dazu kam noch die schlechte Chancenverwertung der Gäste, die sich vor allem bei den Siebenmetern bemerkbar machte. Lediglich einen von vier Siebenmetern hat die HSG verwandelt. "Das ist zu wenig", bemängelte der HSG-Coach.

Ein erneutes Herankommen wie in der ersten Hälfte ergab sich für Stuhr nicht, sodass das Spiel mit einer deutlichen 19:32-Niederlage endete. "Am Ende muss man einfach sagen, dass die Achimer galliger, griffiger und vor allem schneller ins Spiel gekommen sind", resümierte Owsianowski. Er habe gemerkt, dass das Team noch nicht ganz eingespielt sei und die Abstimmung gefehlt habe. Dennoch zog er auch positive Erkenntnisse aus dieser Begegnung: "Wenn wir diszipliniert unser Spiel spielen, können wir auch gegen so eine Mannschaft mithalten. Das Potenzial ist da, was man auch in einigen Teilen des Spiels gesehen hat." Gegen Achim habe sein Team nicht unbedingt mit Punkten gerechnet. Owsianowski: "Natürlich wollen wir die nicht abschenken, aber bei anderen Teams in dieser Liga sind die Zähler Pflicht."

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+