Fußball-Landesliga

Historisches gegen Hellas?

Gegen den SV Iraklis Hellas feierte der TV Stuhr in der Hinserie seinen ersten Landesliga-Sieg überhaupt. Nun treffen beide Teams erneut aufeinander – und wieder hofft der TVS auf einen historischen Erfolg.
29.03.2019, 13:06
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Von Thorin Mentrup
Historisches gegen Hellas?

Christian Meyer (l.) und Stephan Stindt hoffen auf den ersten Heimsieg.

Mentrup

Stuhr. Der 23. September 2018 ist im Gedächtnis all derer festgebrannt, die es mit den Fußballern des TV Stuhr halten. Auch Christian Meyer, der die erste Herrenmannschaft gemeinsam mit Stephan Stindt trainiert, hat nicht vergessen, was vor 188 Tagen passiert ist: „Das war unser erster Landesliga-Sieg. 5:1 haben wir gewonnen, strömender Regen über 90 Minuten. Wir hatten auch das nötige Spielglück auf unserer Seite“, erinnert er sich an die frühe Führung, die schnelle Antwort auf den Ausgleich und den am Ende historischen Triumph in der Partie beim SV Iraklis Hellas. Am Sonntag ab 15 Uhr stehen sich beide Mannschaften erneut gegenüber. Dann hoffen die Stuhrer darauf, dass sie den Erfolg wiederholen können. Es wäre erneut ein historischer Sieg, denn es wäre der erste an der heimischen Pillauer Straße.

In die Begegnung starten die Stuhrer mit breiter Brust. Das 2:2 in Bad Pyrmont macht Mut. „Das war ein wichtiger Punkt für uns, der uns Selbstvertrauen gibt. Diese Leistung wollen wir jetzt bestätigen“, betont Meyer. Er und Stindt werden wieder mehr Auswahl haben als zuletzt, als mit Patrik Scheen nur ein gelernter Feldspieler auf der Bank saß. Nun erwartet das Stuhrer Trainerduo Dimitri Steen, Fabian Bischoff, Janis Öhlerking, André Kück und René Rogalla zurück. Ob das bedeutet, dass die Startformation ordentlich durchgewirbelt wird, ließ Meyer offen. Schließlich haben sich die Akteure, die in Bad Pyrmont den Punkt erkämpft haben, mit ihrem starken Auftritt für weitere Einsätze empfohlen. Die Stuhrer Zielsetzung ist klar: Der erste Landesliga-Heimsieg soll her. Vier Unentschieden waren auf heimischem Platz bislang das höchste der Gefühle. „So sehr thematisieren wir das innerhalb der Mannschaft nicht“, lässt Meyer und Co. der Negativlauf kalt. Auch die Tabellensituation lassen die Rot-Weißen nicht an sich heran. Ganz wegschieben können sie das Ranking aber auch nicht. Und so weiß Meyer um die Bedeutung des Duells zwischen dem Vor- und dem Viertletzten: „Für uns dürfte es eine der letzten Chancen sein, noch einmal an den Rest heranzurücken.“ Wenn das mit dem historischen ersten Heimsieg gelänge, wäre es natürlich umso schöner.

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