Stuhrer Weinfest und Weihnachtsmarkt

Weniger gute Prognose für Feste in Stuhr

Die Aussichten auf ein Stuhrer Weinfest und einen Weihnachtsmarkt am Rathaus stehen auch 2021 schlecht. Doch zumindest bei Letzterem ist noch etwas Bedenkzeit.
22.06.2021, 17:06
Lesedauer: 1 Min
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Weniger gute Prognose für Feste in Stuhr
Von Alexandra Penth

Stuhr. Wird es zumindest in diesem Jahr ein Weinfest und einen Weihnachtsmarkt in Stuhr geben? Diese Frage kam beim Dämmerschoppen der Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (Isu) am Montag auf. Vorsitzender Volker Twachtmann formulierte vorsichtig, dass er sich Stand heute ein Weinfest im September in seiner gewohnten Form einfach schwierig vorstellen könne. "Das sind Feste, die davon leben, dass sie offene Feste sind", sagte er. Ein eingezäuntes Weinfest in Alt-Stuhr mit begrenzter Besucherzahl und Kontrollen widerspreche dem typischen Charakter. Etwas zuversichtlicher klang Twachtmann zumindest beim Thema Weihnachtsmarkt: "Da haben wir noch ein bisschen Zeit." Im Juli solle eine Entscheidung getroffen werden.

Sollten dann jedoch ähnliche Corona-Vorgaben wie derzeit gelten, könne er sich auch da nur schwer einen Markt, wie er bisher stattfand, vorstellen. Aktuell könnten aber Menschen aus bis zu zehn Haushalten an einem Tisch sitzen, auch Veranstaltungen wie die Breminale seien mit angepasstem Konzept angesetzt, lautete ein Einwand aus den Reihen der Isu-Mitglieder zum Weinfest. Die Kontrolle dessen sei aber mit einem hohen Aufwand verbunden, sagte Twachtmann.

Die Schausteller und Kunsthandwerker brauchen Planungssicherheit, gerade auch für ihre Bestellungen, erklärte Henning Sittauer als zweiter Isu-Vorsitzender, warum eine Entscheidung für den Weihnachtsmarkt bereits im Juli fallen müsse. Er sagte aber auch: "Ich denke, dass wir bei einer Absage im Oktober noch einmal über einen eventuell kleinen Markt nachdenken werden."

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