Kindergarten St. Paulus

Eigene Ideen für die Ortskerngestaltung in Stuhr

Ein eigenes Heuhotel im Ortsteil und eine Wasserrutsche auf dem Spielplatz – das und mehr wünschen sich Kinder vom Kindergarten St. Paulus für Stuhr. Sie haben eigene Ideen zur Ortskerngestaltung entwickelt.
15.07.2021, 17:41
Lesedauer: 2 Min
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Eigene Ideen für die Ortskerngestaltung in Stuhr
Von Esther Nöggerath
Eigene Ideen für die Ortskerngestaltung in Stuhr

Die Kinder vom Kindergarten St. Paulus präsentierten im Rathaus Bürgermeister Stephan Korte ihre Ideen zur Ortskerngestaltung.

Vasil Dinev

Stuhr. Ein eigenes Heuhotel im Ortsteil oder ein Mega-Haus, in dem alles erlaubt ist, das Spaß macht? Über die Ortskerngestaltung in Alt-Stuhr haben sich nicht nur die Erwachsenen zahlreiche Gedanken gemacht (wir berichteten). Auch zehn Kinder der Sonnengruppe vom Kindergarten St. Paulus aus Moordeich haben überlegt, was sie an Attraktionen und Gebäuden in Stuhr gerne hätten. Ihre Ergebnisse haben die Kinder nun auch Bürgermeister Stephan Korte und Stadtplanerin Ayse Gül Önder im Rathaus vorgestellt.

Die Idee mit dem Heuhotel kam von Matti und Jacob. "Da kann man drin schlafen", erklärte Matti anhand eines großen Modells, das die Kinder gemeinsam gebastelt hatten, um ihre Vorstellungen zu veranschaulichen. Und ein Heuhotel, das gibt es momentan noch nicht in Stuhr. Selbst haben sie zwar noch nie in einem übernachtet, denn wegen der Corona-Krise konnte der Kindergarten dieses Jahr keinen entsprechenden Ausflug machen. "Sie kennen das Heuhotel aber von ihren älteren Geschwistern", erzählte Kindergartenleiterin Juliane Gehlmann.

Sophia und Sophie haben dagegen einen Mitmach-Zirkus gebastelt, in dem es auch Tiere gibt. Für das Mitmachen hat Sophie auch schon extra geübt und sich passend dazu als Zauberin oder Akrobatin gemalt. Auch einen Spielplatz haben die Fünf- und Sechsjährigen entworfen und sich dabei an dem bereits bestehenden Abenteuerspielplatz in Moordeich orientiert. So gibt es auch auf ihrem Wunsch-Spielplatz ein Piratenschiff. Allerdings finden sich dort auch neue Sachen: eine Kugelbahn und eine Wasserrutsche zum Beispiel.

Unterstützt wurden die Kinder bei dem Projekt von Praktikantin Angelina Beckmann, die auch die Kinder selbst illustriert hat. "Ich bin gerade dabei, die ganzen Ideen der Kinder in einem Comic zusammenzufassen", erzählte sie. Den sollen sie dann zum Abschluss erhalten, denn für die Schuki-Gruppe geht es nach den Sommerferien dann in die Schule.

Von den vielen Anregungen der Kinder zeigte sich auch Stephan Korte begeistert. "Das sind echt super Ideen", sagte der Bürgermeister. "Ich bin ganz begeistert, mit wie viel Genauigkeit ihr das alles gebaut habt." Die Ideen würden dabei teils auch zu den Plänen passen, die es bereits in der Verwaltung für die Ortskerngestaltung in Alt-Stuhr gibt. "Was wir auch finden, ist, dass hier auf jeden Fall viel mehr los sein muss", erklärte Korte. Und auch Ayse Gül Önder ergänzte: "Bei dem Isek-Verfahren haben wir ja auch die Möglichkeit, die Ideen der Kinder mit aufzunehmen." Etwa, wenn es um die Gestaltung von Spielflächen im Ort geht.

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