Fußball

Opitz schafft den Durchbruch

Vor seinem Wechsel nach Varrel spielte Max Opitz in der zweiten Mannschaft des TV Stuhr. Nun ist er zurück bei den Rot-Weißen - und aus der Startelf der Ersten nicht wegzudenken.
06.01.2021, 12:47
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Von Thorin Mentrup

Stuhr. Wenn eine bislang durchaus komplizierte Saison des TV Stuhr Gewinner hervorgebracht hat, dann zählt Max Opitz mit Sicherheit dazu. Der Rückkehrer vom TuS Varrel „war eine der Konstanten“, fasst Christian Meyer, die die Stuhrer gemeinsam mit Stephan Stindt trainiert, die starken Leistungen des Mittelfeldspielers zusammen.

Während seiner ersten Zeit in Stuhr hatte Opitz, der zum selben Jahrgang gehört wie etwa Bjarne Voigt und Dimitri Steen, den Durchbruch in der ersten Mannschaft nicht geschafft, spielte in der Zweiten. Über den Umweg Varrel aber rückte er auch dank einer starken Vorbereitung immer mehr in den Fokus. Lediglich Torhüter Niklas-Jonah Lührs und Dauerbrenner Jan-Hendrik Schwirz standen häufiger auf dem Platz und haben mehr Minuten gesammelt als der 22-Jährige, der mit seiner Vielseitigkeit Eindruck bei seinen Trainern hinterließ. „Max hat sich reingebissen und festgesetzt. Deshalb ist er auch nicht rausrotiert, als andere Spieler wieder da waren“, erläutert Meyer. Opitz sei immer um eine spielerische Lösung bemüht und sich darüber hinaus erstaunlich schnell an das Tempo in der Bezirksliga gewöhnt. „Max hat Stehvermögen entwickelt und ist zweikampfstark. Er ist ein ziemlich kompletter Spieler“, lobt Meyer seinen Schützling, der beim 2:3 gegen Sudweyhe sogar einen Treffer erzielte. Torgefährlich ist der fleißige Arbeiter im Mittelfeld also auch.

„Es ist toll, dass wir mit Max wieder ein Eigengewächs in unseren Reihen haben“, sagt Meyer glücklich. Opitz passt nicht nur zum Stuhrer Weg, auf Kräfte aus dem eigenen Umfeld zu setzen, sondern ist direkt zum Leistungsträger aufgestiegen. Besser geht es in einer ziemlich anderen Saison nicht.

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