Parkplätze im Varreler Ortskern gesperrt

Baken für bessere Sicht im Straßenverkehr

Der Zebrastreifen an der Varreler Landstraße Richtung Schulstraße war schlecht einsehbar für Autofahrer. Die Gemeinde hat auf die Forderung von Eltern von Grundschülern reagiert und das Parken dort verboten.
29.07.2020, 17:58
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Baken für bessere Sicht im Straßenverkehr
Von Alexandra Penth
Baken für bessere Sicht im Straßenverkehr

Die Sperrbaken sollen die Sicht auf den Zebrastreifen an der Varreler Landstraße verbessern.

Michael Galian

Stuhr-Varrel. Lange war es ein alltäglicher Anblick in Varrel, der nicht wenige Verkehrsteilnehmer geärgert haben dürfte: Der Parkstreifen hinter dem Restaurant Zeus im Varreler Krug und dem Bäcker Krützkamp an der Varreler Landstraße war die meiste Zeit mit Autos zugestellt. Dadurch war der auf Höhe der Schulstraße verlaufende Zebrastreifen für Autofahrer nicht vernünftig einsehbar. Doch dies gehört nun der Vergangenheit an. Seit Kurzem verbieten fünf Sperrbaken das Parken vor dem Bäcker, wo vorher Platz für ungefähr zwei Autos gewesen war. Denn das Abstellen des Autos auf dem letzten Platz hinter der Brücke der Varreler Graft war bereits zuvor nicht zulässig gewesen. Wer nun mit dem Auto kommt, muss zu Fuß die Straße überqueren oder direkt vor dem Restaurant parken.

Wiederholt hatte es entsprechende Hinweise aus der Bevölkerung gegeben, wie Michaela Schierenbeck, Fachdienstleiterin Verkehr und Feuerwehr bei der Gemeinde Stuhr, auf Nachfrage erklärt. Insbesondere Eltern der dortigen Grundschüler hatten sich an die Verwaltung gewandt. „Wir haben lange überlegt, doch das Problem ist nur zu lösen, indem wir Autofahrern verbieten, dort zu parken.“ Die Gemeindemitarbeiterin sagt aber auch: „Es war der allerletzte Schritt, den wir gehen wollten. Es ist eine Einschränkung für den Bäckereibetrieb.“ Schierenbeck verweist auf die öffentlichen Parkplätze auf der gegenüberliegenden Straßenseite – sieben sind es, sowie die je nach Anliegen zur Verfügung stehenden Privatparkplätze. Die beiden betreffenden Betriebe seien im Vorfeld informiert worden, Einwände seien keine geäußert worden, sagt Schierenbeck.

Der letzte Parkplatz hinter der Brücke der Varreler Graft sei unlängst gesperrt gewesen, die Markierungen seien jedoch verblasst. Immer weniger Autofahrer hatten sich an das Parkverbot gehalten, so die Rathausmitarbeiterin. Zunächst war Schierenbeck zufolge angedacht gewesen, ein Hinweisschild aufzustellen, das anderen Fahrzeugen außer Autos das Parken in dem Bereich verbietet. Doch: „Es könnten sich dann auch Autos hinstellen, die höher sind.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+