Grundschule Heiligenrode Erweiterung kommt, Kooperationsklasse bleibt

Die Grundschule Heiligenrode wird erweitert. Der Stuhrer Rat hat sich für einen Anbau ausgesprochen, der auch den Verbleib der Kooperationsklasse an der Schule ermöglicht. Umziehen muss die Kunstschule.
08.07.2021, 16:42
Lesedauer: 2 Min
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Erweiterung kommt, Kooperationsklasse bleibt
Von Claudia Ihmels

Stuhr-Heiligenrode. Die Grundschule Heiligenrode wird erweitert. Das und die damit einhergehende Investition von rund 215.000 Euro hat am Mittwochabend der Rat der Gemeinde Stuhr einstimmig beschlossen. Einig waren sich die Politiker auch darin, sich für die größere Lösung inklusive eines Anbaus zu entscheiden. Damit kann die Kooperationsklasse erhalten bleiben – genau das hatte sich die Schule gewünscht.

Laut der Stuhrer Schulbaurichtlinie hat die Grundschule Heiligenrode einen Bedarf von zwölf allgemeinen Unterrichtsräumen, die auch vorhanden sind. Um die Richtlinie zu erfüllen, müssen aber noch zwei Differenzierungsräume, jeweils ein Raum für Schulsozialarbeit und für Krisenintervention, ein Lehrmittel- und ein Besprechungsraum geschaffen werden. Zur Lösung der Platzprobleme hatte die Verwaltung zwei Varianten erarbeitet. Variante A würde 215.000 Euro kosten, Variante B 149.000 Euro. Beide Varianten sehen den Umzug der Kunstschule Stuhr (Kuss) in ein benachbartes Gebäude vor. Denn der Raum, den die Kunstschule derzeit im Schulgebäude nutzt, ist Bestandteil der Erweiterungspläne. Für die Herrichtungskosten der neuen Räume sind in beiden Varianten Kosten von 25.000 Euro eingeplant.

Die Mehrkosten von Variante A kommen durch einen zweistöckigen Anbau zustande, der in Richtung Sporthalle errichtet werden würde, so Kerstin Frohburg, Fachbereichsleiterin für Bildung, Soziales und Freizeit, während der Ratssitzung in der Mensa der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Brinkum. Darin könnte dann im Erd- und im Obergeschoss jeweils ein Differenzierungsraum Platz finden, sodass im Schulgebäude auch weiterhin Platz für die Kooperationsklasse bleibt. In dieser Klasse werden Schüler mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ beschult, hatte Schulleiterin Marion Schumacher schon vor Kurzem im Fachausschuss erläutert (wir berichteten). Und sie hatte betont, welche guten Erfahrungen man mit dem Angebot gemacht hat, das in bestimmten Fächern auch die Teilnahme der Förderschüler am Unterricht anderer Klassen vorsieht.

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Der Schulausschuss hatte sich ebenfalls einstimmig für Variante A ausgesprochen. "Das ist auch der Vorschlag der Verwaltung", erklärte nun Kerstin Frohburg im Rat. Die Ratsmitglieder sahen das offenbar ebenso.

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