Stadtradeln in Stuhr

Heiligenroder Korbballerinnen gehen mit gutem Beispiel voran

Die Stadtradeln-Aktion in der Gemeinde Stuhr ist in vollem Gange. Mit gutem Beispiel gehen die Korbballerinnen des TSV Heiligenrode voran.
02.06.2021, 16:06
Lesedauer: 2 Min
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Heiligenroder Korbballerinnen gehen mit gutem Beispiel voran
Von Eike Wienbarg
Heiligenroder Korbballerinnen gehen mit gutem Beispiel voran

Hatte die Idee zur Teilnahme der Heiligenroder Korbballsparte: Meike Solte.

Eike Wienbarg

Stuhr. Die Stadtradeln-Aktion in der Gemeinde Stuhr ist erfolgreich gestartet. "Der erste Radler hat schon mehr als 1000 Kilometer", sagt Daniel Unsworth, der bei der Gemeinde Stuhr die Aktion, die vom 24. Mai bis zum 13. Juni läuft, koordiniert. Die Gemeinde ruft jetzt auch Vereine und Schulen auf, sich zu beteiligen. Ein gutes Beispiel kommt dabei bereits aus Heiligenrode. Dort beteiligt sich die Korbball-Sparte des TSV am Stadtradeln, bei dem möglichst viele Alltagswege mit dem Rad zurückgelegt, etwas für die eigene Gesundheit getan und CO2 eingespart werden sollen.

Das Team der Korbballerinen ist laut Unsworth mit mehr als 30 Mitgliedern derzeit die größte Gruppe beim Stadtradeln in Stuhr. Außerdem sind die Sportlerinnen auch in der Rangliste der bisher gefahrenen Kilometer vorne mit dabei. Die Idee zur Teilnahme hatte Meike Solte. „Als ich davon hörte, dass das Stadtradeln dieses Jahr wieder in Stuhr stattfindet, habe ich mit meiner Spartenpartnerin Gabi Brosowsky schnell beschlossen, ein Team zu gründen“, erzählt Solte, die sich selbst als "365-Tage-Radlerin" bezeichnet. Gerade die Korbballerinnen seien derzeit mit ihrer Sportart aufgrund der Corona-Pandemie ausgebremst, erklärt sie weiter. Daher sei es schön, an dem Wettbewerb als Team teilzunehmen.

Am Anfang hätten sich rund fünf Interessierte gemeldet. Doch dann habe die Aktion eine ganz eigene Dynamik entwickelt, erzählt Solte. Immer mehr Teilnehmer kamen dazu. Nicht nur aktive Korbballerinnen, sondern auch Ehemalige und Familienmitglieder der Spielerinnen hätten sich gemeldet, so Solte. "Die Jugendlichen waren sofort dabei", sagt sie.

Für die Sportlerinnen sei die Aktion nach den langen Pandemie-Monaten eine gute Abwechslung. So konnten sie lange Zeit ihrem Training nicht nachgehen. Nach und nach entwickelte sich dann der sportliche Ehrgeiz, möglichst viele Kilometer zu erradeln. "Wir haben jetzt einen Anreiz wie beim Körbewerfen", sagt Solte. So gebe es einen Wettbewerb mit anderen Gruppen, aber auch innerhalb des Teams.

Neben dem sportlichen Anreiz steigt auch die soziale Komponente der Aktion. So gibt es über die Erfahrungen einen regen Austausch in den Sozialen Netzwerken, erzählt Solte. Auch haben die Teilnehmer durch die verstärkte Nutzung des Rades die Gemeinde auf ganz anderen Wegen kennengelernt. 

Ein gewisses Umdenken hat Meike Solte auch schon bei sich festgestellt. "Man denkt einmal mehr nach, ob man das Auto nimmt", sagt sie. Gerade die kurzen Wege könnten leicht mit dem Rad ersetzt werden, findet Solte, die bereits 538 Kilometer im Wettbewerbszeitraum gefahren ist. "Da kommen noch mehr Kilometer drauf", verspricht sie. "Es macht einfach Spaß", fasst sie ihre Erfahrungen mit dem Stadtradeln zusammen.

Vereine und Schulen – und auch alle anderen –, die noch Teams beim Stadtradeln gründen wollen, können sich bis zum letzten Tag des Wettbewerbs unter www.stadtradeln.de/stuhr anmelden. Alle Informationen und Bedingungen sind ebenfalls auf der Internetseite der Aktion unter zu finden. Weitere Rückfragen beantwortet Daniel  Unsworth von der Gemeinde Stuhr per E-Mail an stuhr@stadtradeln.de.

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