70 Mitarbeiter betroffen Straschu schließt Werk in Oldenburg

Die Straschu-Gruppe aus Stuhr schließt ihr Leiterplatten-Werk am Standort Oldenburg. Davon sind rund 70 Mitarbeiter betroffen.
28.08.2020, 17:27
Lesedauer: 1 Min
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Straschu schließt Werk in Oldenburg
Von Eike Wienbarg

Stuhr/Oldenburg. Die Straschu-Gruppe mit Sitz in Groß Mackenstedt schließt ihren Standort der Straschu Leiterplatten GmbH in Oldenburg zum 30. November. Das teilt das Unternehmen mit. Rund 40 Jahre lang stellte das Unternehmen mit 70 Mitarbeitern vor Ort Leiterplatten für die Industrie her. Grund für den „unausweichlichen Schritt“ sind laut Firmenangaben unter anderem die „Energie- und Umweltrahmenbedingungen sowie insbesondere der Wettbewerbsdruck aus Fernost in diesem sehr lohnintensiven Produktsortiment“.

„Mit großem Bedauern müssen wir leider diesen Weg gehen, auch wenn wir ihn nicht gerne gehen. Doch können auch wir uns nicht mehr gegen die Marktentwicklung stemmen und unter den herrschenden Rahmenbedingungen eine kostendeckende Herstellung von Leiterplatten am Standort Oldenburg realisieren“, sagt Olaf Pannenborg, Geschäftsführer der Straschu Leiterplatten GmbH, zu der kommenden Betriebsschließung. Für die Mitarbeiter bestehe aktuell auch keine Möglichkeit, weiterhin in der Unternehmensgruppe zu bleiben. „Wir haben auch in anderen Bereichen keine freien Stellen“, so Pannenborg weiter.

Von der Schließung betroffen ist laut dem Unternehmen ausschließlich der Geschäftszweig der Leiterplattenherstellung. Dies habe keine Auswirkungen auf die übrigen eigenständigen Unternehmen der Straschu-Gruppe in den Bereichen Elektrohandel und Elektronik. In den acht selbstständigen Gesellschaften der Gruppe arbeiten laut Firmenangaben rund 360 Mitarbeiter an insgesamt sieben Standorten.

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