Tennis

Weser-Ems-Serie macht in Stuhr Halt

Mehr als 80 Spielerinnen und Spieler haben für das Turnier gemeldet. Bei den Männern führt ein Syker die Setzliste an.
31.07.2020, 10:47
Lesedauer: 2 Min
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Von Thorin Mentrup

Stuhr. Roy Rother ist in der Tennisszene in Bremen und umzu ein bekannter Mann. Das liegt zum einen daran, dass er sich als Trainer einen Namen gemacht hat. Der B-Lizenzinhaber Leistungssport ist unter anderem beim TS Woltmershausen und bei der TSG Hatten-Sandkrug aktiv. Doch selbst Spieler und Verantwortliche, die auf diesem Wege noch nichts mit ihm zu tun hatten, können mit seinem Namen etwas anfangen: Denn Rother hat auch die Weser-Ems-Serie ins Leben gerufen. Die Serie ist nicht weniger als die größte Turnierserie Norddeutschlands. Im vergangenen Jahr waren mehr als 1000 Spielerinnen und Spieler dabei. Halt macht die Serie von diesem Freitag bis Sonntag auch im Diepholzer Nordkreis. Bei den 4. Stuhr Open wird sowohl auf der Anlage des TV Stuhr als auch auf der des TSV Heiligenrode gespielt. Mit dabei sein werden auch etliche Tenniscracks aus der Region.

Über die gesamte Sommersaison zieht sich die Weser-Ems-Serie, wie Rother verrät. Fast 20 Turnier finden statt, so unter anderem in Heiligenrode und Stuhr. Das Finale wird auf der Anlage des TS Woltmershausen ausgetragen. Dort sind dann die Aktiven dabei, die während der Turniere die meisten Punkte gesammelt haben.

Die Idee für die Serie fußt darauf, dass eine Punktspielrunde im Tennis meist nur wenige Spiele andauert, mit Fuß- oder Handball überhaupt nicht zu vergleichen ist. „Gerade bei der Jugend“, wie Rother anmerkt. Also richtete er Turniere in jenen Vereinen aus, in denen er Training gab. Stück für Stück seien dann Anfragen von den Teilnehmern gekommen, doch auch mal bei ihnen eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Also wuchs die Serie immer weiter an – und geht nun ins sechste Jahr. Für das Turnier in Stuhr haben mehr als 80 Sportlerinnen und Sportler in verschiedenen Altersklassen gemeldet. Auch Rother selbst wird zum Schläger greifen. „Wenn das möglich ist, dann mache ich das auch“, sagt er. Die Leitung vor Ort hat Andreas Lustig inne, der Rother genauso wie Mario Ott zur Seite steht.

Der Spaß, das betont Rother, stehe bei allem Ehrgeiz im Vordergrund. Er wolle Breitensportlern und Anfängern gleichermaßen Turnierfeeling bieten. Das werde dankbar angenommen. Doch auch sportlich müssen sich die Turniere wahrlich nicht verstecken. Im Herrenfeld, mit 47 Teilnehmern das größte, zählt Rother selbst als Nummer fünf der Setzliste zu den Mitfavoriten. Nur zwei Akteure haben eine bessere Leistungsklasse als er selbst (9): zum einen Bastian Yannick vom TC Falkenberg (8) und zum anderen der Syker Lennardt Schröder. Mit Leistungsklasse 7 ist er die Nummer eins der Setzliste. Gemeldet hat auch Lennart Stegemann (Barrier TC).

Bei den Frauen ist seine Vereinskollegin Minou Erlewein an Platz vier gesetzt. In der Altersklasse M40 mischen Nils Krämer (TSV Weyhe-Lahausen), Karsten Dammann (FTSV Jahn Brinkum), Andreas Immer, Ingo Mahlstädt und Torben Weikert (alle vom TV Stuhr) mit, bei der M50 greifen Andre Eller (TC BW Varrel) und Niels Hankiewicz (TV Stuhr) zum Schläger.

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