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TV Stuhr will unter neuem Flutlicht glänzen

Der TV Stuhr hat die Chance, auf den zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga zu springen. Voraussetzung ist ein Heimsieg im Nachholspiel gegen den TuS Wagenfeld.
14.10.2019, 14:29
Lesedauer: 2 Min
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Von Thorin Mentrup
TV Stuhr will unter neuem Flutlicht glänzen

Bjarne Voigt wurde beim 1:1 in Sudweyhe eingewechselt. Gegen Wagenfeld ist er eine Option für die Startelf des TV Stuhr.

Mentrup

Die beste Nachricht gleich zu Beginn: Das Flutlicht auf dem Kunstrasenplatz an der Pillauer Straße funktioniert wieder. Am vergangenen Mittwoch wurden die Leuchtmittel komplett ausgetauscht. Der Kunstrasen erstrahlt also in neuem Glanz, wenn am Dienstagabend der TV Stuhr und der TuS Wagenfeld im Nachholspiel aufeinandertreffen (Anstoß: 20 Uhr). Die Stuhrer haben die Chance, mit einem Sieg über den Aufsteiger auf den zweiten Tabellenplatz zu springen und dem Spitzenreiter FC Sulingen bis auf zwei Punkte auf die Pelle zu rücken.

Mit in die Begegnung nehmen die Stuhrer das gute Gefühl des späten Ausgleichs in der Partie beim TuS Sudweyhe am Sonntag. Trotz des frühen Rückstands ließen sich die Rot-Weißen nie abschütteln und blieben dank des Treffers von Daniel Horeis zum fünften Mal in Folge ungeschlagen. Eine längere Serie weisen derzeit nur der TSV Mühlenfeld (neun Spiele) und der TuS Sudweyhe (sechs) auf. Stuhr ist auf dem Vormarsch. „So wollen wir jetzt auch weitermachen“, fordert Stephan Stindt, der die Rot-Weißen gemeinsam mit Christian Meyer trainiert, dass die Serie weitergeht. „Ganz klar: Wir wollen Wagenfeld schlagen.“

Die Gäste sind am Wochenende durch ihre 0:2-Niederlage gegen den TuS Sulingen II und durch den 2:1-Erfolg der SG Diepholz beim SC Twistringen auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen. Der Aufsteiger steckt tief im Abstiegskampf. „Unterschätzen dürfen wir sie trotzdem nicht. Wagenfeld hat die Kreisliga im letzten Jahr dominiert und spielt zurecht in der Bezirksliga. In dieser Liga hat jeder Verein eine gute Truppe. Wir dürfen nicht meinen, dass wir sie im Vorbeigehen schlagen, sondern müssen an unsere normale Leistung kommen, wenn wir gewinnen wollen“, fordert Stindt von Beginn an Vollgas-Fußball und verbietet sich zugleich jede Art des Übermuts. Allzu deutlich haben die Wagenfelder schließlich nur beim 2:7 gegen Diepholz verloren. Ansonsten ging es meist eng zu.

Dementsprechend stellen sich die Stuhrer auf große Gegenwehr ein. Stindt und Meyer wird dabei fast derselbe Kader wie beim Remis in Sudweyhe zur Verfügung stehen. Die einzigen Veränderungen: André Kück und Patrik Scheen werden ins Aufgebot rücken, Bennet Hansen und Janis Öhlerking werden dagegen aus beruflichen Gründen fehlen. Wie die Gastgeber den Ausfall der beiden Defensivspieler auffangen werden, wollte Stindt nicht verraten. „Wir haben aber Alternativen“, stellte er mit Blick auf Bjarne Voigt, Henning Sawall und Jan Kondritz fest. Das Trio saß in Sudweyhe auf der Bank und ist mit Defensivaufgaben bestens vertraut. Insofern strahlt Stindt vor der Begegnung Zuversicht aus: „Im neuen Glanz des Flutlichts wollen auch wir strahlen.“

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