Aktion geht noch bis 16. April

Halbzeit bei den Umwelt-Spaziergängen in Stuhr

Einige Müllsäcke sind bereits bei den Umwelt-Spaziergängen in der Gemeinde Stuhr zusammengekommen. Noch bis 16. April können sich Bürger an der Müllsammelaktion beteiligen.
01.04.2021, 15:41
Lesedauer: 2 Min
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Halbzeit bei den Umwelt-Spaziergängen in Stuhr
Von Esther Nöggerath

Halbzeit bei den Umwelt-Spaziergängen in Stuhr: Diverse Müllsäcke sind inzwischen bei der Aktion, die die Gemeinde in Kooperation mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) und den Initiativen vor Ort organisiert hat, gefüllt worden. Dennoch liegt noch genug Unrat an den Straßenrändern und in der Natur, der darauf wartet, aufgesammelt zu werden. Noch bis 16. April läuft die diesjährige Aufräumaktion der Gemeinde, die aufgrund der Corona-Pandemie auf individuellen Pfaden begangen werden muss. Doch gerade das hat offenbar auch einige Neulinge dazu bewegt, bei der Aktion mitzumachen, wie Michaela Werner berichtet, die für Neukrug die Organisation vor Ort übernommen hat. „Es kamen dieses Jahr auch Menschen, die ich vorher noch nie dabei gesehen habe“, erzählt sie. Insbesondere mehr Einzelpersonen seien bei den Umwelt-Spaziergängen dabei. „Einige haben auch gesagt, dass sie den längeren Zeitraum gut finden“, sagt sie. An der sonst auf einen Tag begrenzten Aktion hätten sie dagegen nicht mitgemacht. Zehn Säcke sind bei Werner von den Sammlern abgeholt worden. Die Mülltonne, in der die gefüllten Säcke wieder abgegeben werden konnten, ist inzwischen auch schon einmal geleert worden.

Fleißig waren auch schon die Brinkumer: Dort haben bereits rund 20 Leute an den Umwelt-Spaziergängen teilgenommen, wie Salman Shah von der Ahmadiyya-Gemeinde mitteilt. „Die Erfahrungen waren sehr positiv“, erzählt er. Mehrere Teilnehmer hätten auch gesagt, dass sie es gut fänden, wenn die Aktion öfter als nur einmal im Jahr gemacht werde.

Noch etwas verhalten sind dagegen die Sammler in Groß Mackenstedt, hat Mit-Organisatorin Sabine Sparkuhl bemerkt. „Das ging bisher noch etwas schleppend“, sagt sie. Aber auch bei ihr sind bereits einige gefüllte Säcke wieder abgegeben worden, am Kuhteichweg ist unter anderem auch gleich ein ganzer Haufen an zerbrochenen Glasflaschen gefunden worden. Es sind aber auch noch genügend leere Beutel bei Sparkuhl vorhanden, die zur Sammlung abgeholt werden können. „Bei den Hauptecken haben wir noch gar nicht angefangen, das kommt jetzt noch“, sagt sie.

In Fahrenhorst ist unter anderem Familie Zeckel mit ihren Drillingen und Zwillingen am Wochenende unterwegs gewesen und hat dabei die Ortsdurchfahrt und den Parkstreifen vor den Toren des Ortsteils vom Unrat befreit. Vier gefüllte Müllsäcke kamen dabei zusammen, auch einen halben Lastwagen-Reifen fand die Familie dabei. Die Aktion kam so gut an, dass die Familie sich gleich noch weitere Müllbeutel besorgt hat, um weiter zu sammeln. „Ein solches Engagement begeistert mich sehr“, sagt Bürgermeister Stephan Korte. Ob man im kommenden Jahr zusätzlich zum Aktionstag auch noch einen längeren Zeitraum für das Müllsammeln anbietet, wolle man nun in Ruhe überlegen und mit den Organisatoren absprechen. „Das wäre vielleicht wirklich eine Idee, beides langfristig weiterzumachen“, erklärt Korte, der sich auch noch einmal für alle Helfer der Aktion bedankt.

Eine Übersicht über die Ausgabe- und Sammelstellen in den einzelnen Ortsteilen der Gemeinde gibt es online unter www.stuhr.de und dann unter dem Reiter „Stuhr räumt auf - Corona-Edition: Müllsammelaktion 2021“.

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