Unfall beim Spielen

Elfjähriger im Warwer Sand verschüttet

Beim Spielen in einer Sandkuhle im Warwer Sand ist ein Elfjähriger verschüttet worden. Er war mehrere Minuten unter Sand eingeschlossen.
08.07.2021, 12:28
Lesedauer: 1 Min
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Elfjähriger im Warwer Sand verschüttet
Von Eike Wienbarg
Elfjähriger im Warwer Sand verschüttet

Der Elfjährige wurde nach der Rettung in ein Krankenhaus gebracht (Symbolbild).

Björn Hake

Stuhr/Syke. Ein elfjähriger Junge ist am Mittwochabend beim Spielen in der Sandgrube im Warwer Sand verschüttet worden. So wurden die Feuerwehren Fahrenhorst und Brinkum gegen 18.02 Uhr sowie später auch der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Wie Stuhrs Gemeindefeuerwehrsprecher Christian Tümena berichtet, war der Junge beim Spielen in eine selbst gegrabene Höhle im Sand geklettert. Die Höhle brach dann zusammen und verschüttete den Jungen, sodass er einige Minuten eingeschlossen war. "Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Junge bereits durch Begleitpersonen gerettet worden und konnte an den kurz darauf eintreffenden Rettungsdienst übergeben werden", berichtet Tümena. Anschließend wurde er verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das gegrabene Loch wurde von der Feuerwehr wieder zugeschaufelt, um weitere Unfälle zu verhindern.

In diesem Zusammenhang weisen die Polizei und die Feuerwehr darauf hin, Kinder beim Spielen zu Hause und insbesondere im nicht-häuslichen Umfeld niemals aus den Augen zu lassen. "Auf Spielplätzen, im Wald, am Wasser und eben auch in einer Sandkuhle kann innerhalb von Sekunden eine für das Kind lebensgefährliche Situation entstehen", so die Polizei. Die Begleitpersonen müssten jederzeit ihrer Aufsichtspflicht nachkommen.

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