Basketball

Wenn der Vater mit dem Sohne …

Gemeinsam auf dem Platz mit dem Sohn: Diesen Traum erfüllte sich Lothar Weyd, Trainer des Basketball-Bezirksligisten FTSV Jahn Brinkum.
03.03.2020, 17:08
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Thorin Mentrup

Diesen einen Traum wollte er sich unbedingt erfüllen: Um gemeinsam mit seinem Sohn Noah auf dem Platz zu stehen, streifte Lothar Weyd, Trainer des Basketball-Bezirksligisten FTSV Jahn Brinkum, im Heimspiel gegen den TSV Lamstedt selbst das Trikot über und spielte vier Minuten. „Das war schon etwas Besonderes für mich“, meinte der Coach, der sich allerdings ein anderes Ergebnis gewünscht hätte: Mit 49:56 (24:23) musste sich sein Team geschlagen geben.

Auch wenn die Saison für die Brinkumer, die im Niemandsland der Tabelle rangieren, bereits gelaufen ist, war Weyd mit der Leistung nicht einverstanden. „Das war schlecht“, sagte er. Lamstedt reichte eine durchschnittliche Leistung, um die Gastgeber in die Knie zu zwingen. Besonders über die beiden Center machten sie Brinkum das Leben schwer.

Dabei schienen die Gastgeber gerüstet zu sein für die Begegnung. Nach längerer Zeit hatten sie keine personellen Sorgen: Mit Coach Weyd waren es gar elf Spieler. „Das war wirklich schön und eine positive Nachricht“, fand der Trainer. Viel Schwung brachte das den Gastgebern allerdings nicht. Sie versuchten ihr Glück oft mit Würfen jenseits der Dreierlinie, hatten damit aber kaum einmal Erfolg, wie nur drei Treffer belegen. „Die Quote war unterirdisch“, meinte Weyd, der allerdings nicht allzu lange Trübsal blasen wollte. Dafür war dieser Tag sicherlich auch der falsche, denn er gehörte abseits der Niederlage ihm und Noah. Beim letzten Heimspiel könnte es eine Wiederholung geben.

FTSV Jahn Brinkum: Bielski (7 Punkte/1 Dreier), E. Buß (4), Hellmuth (4), Karwelies (2), Kattau (4), Kleps (8), Schmidt, Schön (2), Weber (7/1), L. Weyd, N. Weyd (11/1).

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+