Vernissage 22 Künstler unter einem Dach

Eine Ausstellung, 22 Künstler - eine Seltenheit. Die gibt es ab Sonnabend, 29. Juli, im Landsitz Wachendorf bei Syke zu bestaunen. Ausrichter ist der Verein Kunst in der Provinz.
26.07.2017, 17:36
Lesedauer: 2 Min
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Von Dorit Schlemermeyer

Syke-Wachendorf. Die ersten Bilder haben René Rameil in einem Briefumschlag erreicht, dann haben nach und nach weitere Künstler ihre Arbeiten vorbeigebracht. 22 Künstler werden ab Sonnabend, 29. Juli, ihre Arbeiten im Landsitz Wachendorf zeigen. „Es sind noch nicht alle da, aber bis Samstag habe ich die Ausstellung fertig“, zeigt Rameil in den Raum. Der wird schon dominiert von einer großen Holzskulptur, an anderen Wänden warten Bilder darauf, aufgehängt zu werden.

„Gemäldeausstellungen gibt es viele, aber wir möchten mit dieser Ausstellung anderen Arbeiten Raum geben“. So werden ab der Eröffnung am Sonnabend bis zum 3. September Zeichnungen, Collagen und Skulpturen zu sehen sein. Immer zu den Öffnungszeiten des Landsitzes am Sonnabend und Sonntag von 12 bis 17 Uhr. Weitere Termine sind nach Vereinbarung möglich.

Alle ausstellenden Künstler sind Mitglied des Vereins Kunst in der Provinz, Rameil inbegriffen, der sich auch selbst an der Ausstellung beteiligt mit Zeichnungen und Skulpturen, wie einer aus wunderschönem haselnussbraun schimmerndem Holz, das drei Kinder und eine Mutter zeigt. „Das ist meine Abschlussarbeit im Leistungskurs Deutsch am Gymnasium, meine Mutter und wir drei Kinder“, freut sich der Künstler noch heute über seine gelungene Arbeit. In einem anderen Raum lehnen zwei Porträts an der Wand: Ein nachdenklich dreinblickender Mann mit scharfem Profil und eine Frau, die nur ihren Hinterkopf mit dem kunstvoll geflochtenen Zopf zeigt.

„Das Haus hier gefunden zu haben, bedeutet uns ganz viel, wir haben hier ein richtiges Refugium“, sagt Rameil. Und was noch wichtiger ist für den Künstler: „Ich kann viel mehr von meinen Bildern zeigen.“ Diese Gelegenheit gibt er natürlich auch gern anderen Künstlern wie Maria Fischer. Ihre Marmorskulpturen haben eine ganz eigene Formgebung, die wunderbar die Struktur und die Glätte des Materials zur Geltung bringt. Aber auch die überlebensgroßen Holzskulpturen eines Reiner Madena zeigen die ganze Schönheit des Materials. „Mit den Werken von Reiner Madena ist der Leinölduft in die Räume gezogen“, so Rameil.

Wenn am 29. Juli die Ausstellung um 15.30 eröffnet wird, können Besucher die Werke von 22 Künstlern sehen: Claudia Bartholomäus, Heide Beckmann, Ursel Bertram, Nicole Clöer, Andrea Döring, Christiane Dreyer, Ute Elbe, Maria Fischer, Ingo Frenzel, Kerstin Friedrichs, Gisela Gersch-Gernoth, Frank Gottlieb, Puma Lichtblau, Reiner Madena, Monika Mügge, Sabine Nasko, Kim Peters, Elke Piechottka, Birte Plutat, Katja Purnhagen, Ana Lena Sprandel und eben Rene Rameil selbst.

Zur Eröffnung von „Kunst-Zeug“, so der Titel der Ausstellung, werden die Vorsitzende von Kunst in der Provinz, Brunhilde Buhre, und Gastgeber Rameil eine kurze Einführung geben. „René kennt uns noch nicht, er ist zwar sofort Mitglied geworden, aber konnte natürlich nicht ahnen, auf welch hohem Niveau unsere Mitglieder arbeiten“, freut sich die Vorsitzende ein klein wenig über die Verwunderung René Rameils. Am Sonnabend können Besucher auch das wunderschöne Gelände des Landsitzes erkunden.

„Das Haus hier gefunden zu haben, bedeutet uns ganz viel.“ René Rameil
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