Vor 25 Jahren im Landkreis Diepholz

30. Erntefest und neuer Gemeindedirektor

Was passierte vor 25 Jahren im Landkreis Diepholz? Die Redaktion blättert deshalb regelmäßig in ihrem Archiv und veröffentlicht in der Reihe Damals Auszüge aus ausgewählten Artikeln.
27.09.2016, 00:00
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30. Erntefest und neuer Gemeindedirektor
Von Claudia Ihmels

Was passierte vor 25 Jahren im Landkreis Diepholz? Die Redaktion blättert deshalb regelmäßig in ihrem Archiv und veröffentlicht in der Reihe Damals Auszüge aus ausgewählten Artikeln.

23. September 1991:

24. September 1991: Taxifahren wird teurer, jedenfalls im Landkreis Diepholz. Was Fahrgäste vielleicht ärgern mag, ist aus der Sicht der Kraftdroschken- und Mietwagen-Vereinigung im Kreis Diepholz überfällig. Diese hatte nämlich auf ihrer Versammlung im Frühjahr im Restaurant „Dillertal“ in Bruchhausen-Vilsen nach heftiger Debatte beschlossen, beim Landkreis eine Anhebung der Tarife zu beantragen, nachdem die Entgelte zum letzten Male im Jahr 1986 angepaßt worden waren. Jetzt hat der Kreisausschuß des Kreises Diepholz unter dem Vorsitz von Landrat Josef Meyer die neue Verordnung über Beförderungsentgelte und -bedingungen im Taxenverkehr beschlossen. Danach wird der Grundbetrag von bisher drei auf vier Mark angehoben. Der Kilometerpreis wird ab dem 1. Oktober 1991 von bisher 1,80 Mark auf nunmehr 2,10 Mark erhöht.

27. September 1991: Die Atmosphäre war locker, die „dicke Luft“ gehörte der Vergangenheit an. Die Überreichung der Ernennungsurkunde zum Gemeindedirektor an Dr. Dietrich Schütte hatte fast einen herzlichen Charakter. Mit von der Partie waren Bürgermeister Heinrich Klenke, dessen Vertreterin Ilse Lübben und Heino Brüggemann. Außerdem ließen es sich Gemeindedirektor Alfred Wetjen und dessen Stellvertreter, Edmund Irmer, nicht nehmen, dem kurzen Ereignis beizuwohnen.

„Es hätte besser laufen können.“ Gerd Brüning ist nicht ganz zufrieden mit der Aktion, die er zusammen mit rund 20 Lahauser Eltern und Anliegern der Lauhauser Straße in der Mittwochnacht gestartet hatte. Die Mütter und Väter hatten, weil sie den Schulweg für ihre Kinder sicherer machen wollen, sechs selbstgemalte Schilder an die Straße vor der Grundschule gestellt. Die Polizei ließ die falschen Warnschilder jedoch nicht stehen: Gestern früh wurden die Hinweise gleich wieder entfernt und vom Bauhof der Gemeinde Weyhe abtransportiert.

30. September 1991: Am Sonnabend war es endlich soweit – mit der Altar- und Kirchweihe wurde der Ausbau der katholischen Heilig-Kreuz-Kirche endgültig abgeschlossen, nein, genauer müßte es eigentlich heißen: wurde die Errichtung der Kirche abgeschlossen. Auch wenn es schon 1959 war, daß die Kirche an der Brinkumer Studtriede eingeweiht werden konnte, so wurde damals auf den wichtigen Akt der Konsekration, der liturgischen Weihe durch einen Bischof, verzichtet. Vorgenommen wurde lediglich eine Benediktion, die Segnung also.

Wer beim Lesen über die eine oder andere ungewöhnliche Schreibweise stolpert, sollte sich übrigens nicht wundern. Denn vor der Rechtschreibreform von 1996 war es zum Beispiel richtig, Wörter wie muss und dass mit ß zu schreiben. Weitere Nachrichten aus vergangenen Tagen finden sich übrigens in unserem digitalen Archiv im Internet auf der Seite www.weser-kurier.de/plus/archiv.

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