Volksradfahren Barrien Der 15 000. Radler geht auf die Strecke

Am Sonntag schwingen sie sich wieder auf den Sattel, die Pedalritter: In Barrien finden dann parallel das Volksradfahren und die RTF-Tour statt. Die Veranstalter rechnen mit insgesamt 600 Teilnehmern.
06.06.2018, 10:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Dominik Flinkert

Syke-Barrien. Manfred und Klaus Nienaber erwarten zum 45. Volksradfahren des TSV Barrien etwa 350 Teilnehmer. Die sollen es mindestens werden, am besten noch mehr. Darum haben die Organisatoren den Anmeldeschluss verlängert: Radfahrer können sich noch bis Donnerstag, 7. Juni, anmelden. Gruppen und Sparten dürfen sich allerdings nicht mehr registrieren. Die Teilnehmer schwingen sich am Sonntag, 10. Juni, um 8.30 Uhr am Sport- und Bewegungszentrum (An der Wassermühle 10, Barrien) auf ihre Räder. An diesem Tag können Einzelstarter ebenfalls mitteilen, dass sie mitfahren wollen. Diese spontanen Ausflügler müssen einen Nachmeldezuschlag in Höhe von 1,50 Euro zahlen.

Bei einer Anmeldung kostet die Teilnahme für Jugendliche drei Euro, für Erwachsene vier. Die Teilnehmer bewältigen eine Strecke von etwa 25 Kilometern. Unterwegs legen die Radler nach der Hälfte der Strecke eine Pause ein. An der Raststätte bietet der TSV Barrien Getränke und Eis an. „Wo, ist eine Überraschung“, sagt Manfred Nienaber. Ihm zufolge ist die Strecke gut ausgeschildert, kein Radler müsse Bedenken haben, dass er sich verfährt. Nach der Tour bekommt jeder Radler eine Medaille, der jüngste und älteste dürfen sich zudem über ein Geschenk freuen. Die Sparte des TSV Barrien, aus der die meisten Radler an den Start gehen, nimmt einen Wanderpokal mit. Jede vorangemeldete Gruppe mit mindestens zehn Pedalrittern kann einen Pokal mit nach Hause nehmen und einige Freigetränke genießen.

Am Ziel können sich die Radler ein Radler oder andere Getränke gönnen sowie Bratwurst, Kuchen, Erbsensuppe und Eis genießen. Gewinne winken bei einer Tombola. Dazu gehören eine dreitägige Reise nach Berlin für zwei Personen, zwei Fahrräder und ein Wochenende als Selbstfahrer mit einem Cabrio. Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs codieren von 10.30 bis 13 Uhr Fahrräder, damit Dieben das Leben schwerer gemacht wird. Wer sein Rad codieren lassen möchte, muss einen Kaufbeleg und einen Ausweis vorlegen.

Beim 45. Volksradfahren wird der 15 000. Teilnehmer in der Geschichte der Veranstaltung auf die Strecke gehen. Die Radler werden also am Sonntag mehr als 375 000 Kilometer zurückgelegt haben. Darüber freuen sich die Nienabers sehr. Ein wenig enttäuscht sind sie, dass sich nur 200 Gruppen angemeldet haben – im vergangenen Jahr seien es 270 gewesen. Klaus Nienaber sagt: „Bedingt durch das heiße Wetter haben wohl viele die Anmeldung gescheut.“

Neben dem Volksradfahren bietet der TSV am gleichen Tag die 30. RTF-Tour durchs Hachtal an. Auf ihren Rennrädern fahren die Sportler um 8 Uhr vom Sport- und Bewegungszentrum ab. Diese Tour organisiert Kai Heidorn. Weil es unterwegs unter anderem Butterkuchen gibt, wird die Tour auch „Butterkuchen-Fahrt“ genannt. Heiner Hoyer hatte 1988 die Idee, eine solche Tour für alle Rennradfahrer anzubieten. Im Jahr 1994 schloss sich Hoyer mit Klaus und Manfred Nienaber zusammen, seitdem werden beide Touren gemeinsam ausgerichtet. Klaus Nienaber zufolge fährt Hoyer immer noch bei der RTF-Tour mit. Hoyer durfte sich im Jahr 2007 über die meisten Teilnehmer in der Geschichte freuen: 400 waren es damals. Zuletzt, im vergangenen Jahr, waren es immerhin noch 334.

Für beide Touren müssen Teilnehmer nicht Mitglied in einem Verein sein; jeder ist während der Fahrt über den Veranstalter versichert. Die Nienabers empfehlen, Helme zu tragen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+