Elisabeth Beyer aus Stuhr nimmt ab nächster Woche am Weltjugendtag in der zweitgrößten Stadt Brasiliens teil Erst Köln, dann Madrid, nun Rio

Mehrere Millionen junge Menschen aus aller Herren Länder haben am 23. Juli ein gemeinsames Ziel: die Copacabana in Rio de Janeiro. Dort eröffnet Papst Franziskus den ersten Weltjugendtag seit seinem Amtsantritt mit einem Gottesdienst. Unter den vielen Menschen, die dann den Worten des Oberhaupts der katholischen Kirche lauschen werden, wird auch die 25-jährige Stuhrerin Elisabeth Beyer sein. Nach Besuchen der Weltjugendtage in Köln und Madrid fiebert die Rettungsassistein aus Moordeich ihrem ersten Brasilien-Aufenthalt entgegen.
06.07.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Merle Heusmann

Mehrere Millionen junge Menschen aus aller Herren Länder haben am 23. Juli ein gemeinsames Ziel: die Copacabana in Rio de Janeiro. Dort eröffnet Papst Franziskus den ersten Weltjugendtag seit seinem Amtsantritt mit einem Gottesdienst. Unter den vielen Menschen, die dann den Worten des Oberhaupts der katholischen Kirche lauschen werden, wird auch die 25-jährige Stuhrerin Elisabeth Beyer sein. Nach Besuchen der Weltjugendtage in Köln und Madrid fiebert die Rettungsassistein aus Moordeich ihrem ersten Brasilien-Aufenthalt entgegen.

Stuhr-Moordeich. Fast zwei Jahre ist es her, da erklärten die Organisatoren des Weltjugendtages in Madrid die zweitgrößte Stadt Brasiliens, Rio de Janeiro, zum Austragungsort der Veranstaltung im Jahr 2013. Eine Nachricht, die Elisabeth Beyer aus Stuhr-Moordeich, die damals unter den rund vier Millionen Teilnehmern weilte, zu einer Entscheidung veranlasste. "Ich will dorthin", beschloss die junge Frau, die sich seit ihrer Kommunion in der katholischen St.-Paulus-Kirchengemeinde in Stuhr engagiert, und verinnerlichte diese Absicht, die sie in wenigen Tagen nun realisieren wird.

Gemeinsam mit fast 50 anderen jungen Katholiken aus dem Bistum Münster tritt Elisabeth Beyer am Freitag, 12. Juli, die große Reise an. Die Mitfahrer seien zwischen 18 und 35 Jahre alt, ließ Elisabeth Beyer vor einigen Tagen wissen. "Bis 35 gilt man in der Kirche als junger Erwachsener", so die Erläuterung der Katholikin. Einige Teilnehmer kenne sie schon von den Reisen nach Köln und Madrid.

Von Hamburg geht es für die jungen Erwachsenen über Lissabon erst einmal in den Nordosten Brasiliens – nach Recife. Im Landesinneren wird die Gruppe dort die ersten vier Tage des Aufenthalts in Gastfamilien beherbergt. Das sei eine gute Chance, um einen Einblick in das Leben der Brasilianer zu erhaschen, sagte Elisabeth Beyer, für die es die erste Südamerika-Erfahrung sein wird. Ohne der portugiesischen Sprache mächtig zu sein, werde sie sich mit Händen und Füßen verständigen müssen. Doch damit hat die 25-Jährige kein Problem.

Am Donnerstag der Folgewoche beginnt mit dem Eröffnungsgottesdienst des Papstes an der Copacabana das feste Programm für die vielen jungen Pilger, die aus der ganzen Welt in die brasilianische Metropole strömen. Am Sonnabend würden alle Teilnehmer einen 13 Kilometer langen Fußmarsch zurücklegen, ließ Elisabeth Beyer wissen. Am Ziel angekommen, würden sie dort unter freiem Himmel die Nacht verbringen. Die restlichen Nächte schlafen sie in öffentlichen Gebäuden im Stadtgebiet von Rio de Janeiro.

Ganz so perfekt wie in den vergangenen Jahren werde die Organisation sicher nicht sein, war sich Elisabeth Beyer sicher. "Vieles wird spontan passieren", vermutete die Stuhrerin. Das finde sie spannend. Genauso spannend, wie die Tatsache, dass die Europäer dieses Mal in der Unterzahl sein dürften. Die Südamerikaner, die bei den Weltjugendtagen in Köln und Madrid eher vereinzelt vertreten waren, würden in diesem Jahr sicherlich die Mehrheit darstellen.

Wie viele junge Menschen dem Ruf des Papstes folgen werden, wisse niemand so genau, sagte Elisabeth Beyer. Ihre Erwartung an den fast dreiwöchigen Aufenthalt sei davon aber auch unabhängig. "Ich erhoffe mir, vom Temperament und der guten Stimmung der Südamerikaner angesteckt zu werden", sagte Elisabeth Beyer voller Vorfreude.

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