TSV Okel - TuS St. Hülfe-Heede 7:2 Feldmann und Volkmann glänzen beim Okeler Kantersieg

Der TSV Okel siegt und siegt und siegt - auch gegen den TuS St. Hülfe-Heede. Nach der 3:0-Pausenführung wird es trotzdem noch einmal eng. Ein Elfmeter wird zur Schlüsselszene.
Lesedauer: 2 Min
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Von Thorin Mentrup

Syke-Okel. Mit dem vierten Sieg in Folge hat sich der TSV Okel für das Fußball-Kreisligaderby bei der TSG Osterholz-Gödestorf warmgeschossen: Gegen den TuS St. Hülfe-Heede setzte sich das Team um Rico Volkmann und den wegen einer Erkrankung nicht am Seitenrand coachenden Lutz Schröder am Ende klar mit 7:2 (3:0) durch. Dennoch mussten die Okeler zwischenzeitlich ganz schön um den Erfolg bangen.

Die Begegnung begann, um es mit den Worten Volkmanns zu sagen, „einfach perfekt“ für Okel. Der Spielertrainer selbst und Marvin Zwiebler nutzten die ersten beiden Gelegenheiten in der zweiten und der fünften Minute zur 2:0-Führung für die Gastgeber. „Danach ist ist Hülfe-Heede besser ins Spiel gekommen und hat etwas mehr die Kontrolle übernommen, aber wir haben kaum etwas zugelassen“, schilderte Volkmann den Großteil der verbleibenden 40 Minuten der ersten Hälfte. Kurz vor der Pause legten die Gastgeber dann per Strafstoß nach: Nachdem er selbst gefoult worden war, ließ sich Volkmann die Chance nicht nehmen – 3:0 (43.).

Das Spiel schien schon gelaufen, als der zweite Durchgang begann, doch innerhalb weniger Augenblicke war wieder Spannung drin im Duell TSV gegen TuS: Bennet Wünning und Taner Sünün machten die Partie wieder spannend (47., 48.). Hülfe-Heede drückte nun und hatte tatsächlich per Strafstoß die Riesenchance zum Ausgleich, doch Okels Keeper Lucas Feldmann wehrte den alles andere als schlecht geschossenen Versuch von Aydin Sünin ganz stark ab (60.). „Das war für mich die absolute Schlüsselszene“, sagte Volkmann. „Wenn wir da das 3:3 kassieren, verlieren wir das Spiel wahrscheinlich sogar. Aber Lucas hat uns den Sieg gerettet.“

Feldmanns Parade verschaffte Okel neuen Mut, während Hülfe-Heede am Fehlschuss zu knabbern hatte. Janik Plümers Eigentor verhalf dem TSV zum Zwei-Tore-Vorsprung (67.). Von da an lief es wieder wie am Schnürchen für die Gastgeber, die durch Rico Volkmann (78.), Jörn Kastens (81.) und Clemens Backhaus (82.) noch drei Treffer drauflegten. „Es passt dann einfach auch in unsere derzeitige Situation, dass wir das Spiel noch so deutlich gewinnen. Wir haben gerade einen super Lauf. Es macht richtig Spaß, Fußball zu spielen“, freute sich Volkmann über den neunten Sieg im 14. Spiel. Der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz beträgt weiterhin nur drei Punkte. „Das Schöne an unserer Situation ist, dass wir überhaupt keinen Druck haben. Und diese Leichtigkeit sieht man momentan.“

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