Fußball Zwei neue Torhüter für den SV Heiligenfelde

Jörn Wachtendorf und Steffen Struß bleiben dem SVH treu, dennoch holt sich der Verein noch zwei neue Keeper ins Boot: Yanik Klenke kommt vom TuS Sulingen, Jannis Meyer vom FC Gessel-Leerßen.
14.04.2020, 11:44
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Von Thorin Mentrup

Heiligenfelde. Fußball-Bezirksligist SV Heiligenfelde hat mit Jörn Wachtendorf und Steffen Struß zwei Torhüter, die auch für die kommende Serie zugesagt haben. Doch das sind den Trainern Torben Budelmann und Mustafa Cali nicht genug. Sie holen sich gleich zwei neue Schlussleute ins Boot: Yanik Klenke kommt vom TuS Sulingen, Jannis Meyer vom FC Gessel-Leerßen aus der 1. Kreisklasse.

Vier Torhüter – ist das nicht zu viel? Torben Budelmann verneint: „Wir wollen einen großen Konkurrenzkampf im ganzen Kader, auch auf der Torwartposition.“ Man werde in der neuen Saison ganz eng mit der zweiten Herrenmannschaft zusammenarbeiten, es gebe also genügend zu tun für alle. Der Konkurrenzkampf soll das gesamte Quartett nach vorn bringen. Klar, dass sich der eine oder andere dann auch mal in der Zweiten wiederfinden wird – doch da geht es den Schlussleuten nicht mehr anders als den anderen Feldspielern. „Die Torwartposition ist uns extrem wichtig, wir wollen auch da sehr gut aufgestellt sein. Jetzt haben wir dort noch mehr Qualität“, freut sich auch Cali bereits auf die Zusammenarbeit.

Wobei er Yanik Klenke bereits seit dessen Jugendzeit gut kennt. „Yanik ist ein Typ, der sich jedes Jahr weiterentwickelt hat. Er ist in jeder Saison besser geworden. Als wir die Möglichkeit hatten, ihn zu bekommen, mussten wir diese Chance ergreifen“, sagt der zukünftige Partner Budelmanns, der den Schlussmann vom TuS mitbringt. In Sulingen hat Klenke überwiegend in der von Cali trainierten zweiten Mannschaft in der Bezirksliga gespielt. Er kennt sich in der Klasse also bereits aus – und konnte sich auch ein Bild von seinem neuen Klub und seinen zukünftigen Mitspielern machen.

Jannis Meyer ist auf den ersten Blick der Außenseiter in diesem Vierkampf. Sein FC Gessel-Leerßen spielt in der 1. Kreisklasse. Dennoch hat er in den Gesprächen mit Budelmann Eindruck hinterlassen. „Er hat uns deutlich gesagt, dass er es unbedingt bei uns versuchen will. Er will lernen, diese Chance wollen wir ihm geben“, sagt „Budel“, der jungen Spielern sein Vertrauen schenkt.

Dafür ist etwa Stürmer Gianluca Nolte ein gutes Beispiel. Das Talent bekommt seine Einsätze und erzielte beim letzten Ligaspiel gegen Wagenfeld das Tor des Tages. Nolte und Meyer kennen sich bereits. Auch Wachtendorf und Struß sind dem Neuzugang nicht fremd. Ihm dürfte die Eingewöhnung also nicht schwer fallen.

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