Fußball

Okel bleibt Letzter, SVBV oben dabei

Der TSV Okel bleibt das Schlusslicht in der Fußball-Bezirksliga. Die Mannen von Trainer Lutz Schröder verloren gegen den SV Bruchhausen-Vilsen mit 1:4.
27.09.2020, 18:19
Lesedauer: 1 Min
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Von Florian Kastens

Okel. In der Fußballbezirksliga wurde am fünften Spieltag der Trend der beiden Teams vom TSV Okel und dem SV Bruchhausen-Vilsen bestätigt. Während der TSV Okel nach der 1:4 (0:2)-Heimniederlage weiterhin auf die ersten Punktgewinne wartet und somit Tabellenschlusslicht ist, bleibt der Aufsteiger SV Bruchhausen-Vilsen nach dem bereits vierten Saisonsieg in der Spitzengruppe vertreten. Die Brokser rangieren mit zwölf Zählern und 11:9 Toren zurzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Lediglich der SC Twistringen steht vor dem Liga-Neuling.

Die Begegnung begann mit einem Paukenschlag: Per Doppelschlag in der fünften und siebten Spielminute stellten die Gäste früh auf 0:2 und damit bereits die Weichen auf Auswärtssieg. Zunächst traf ausgerechnet der ehemalige Okeler Benjamin Pinzer gegen seinen Ex-Verein zur Vilser Führung. Kurz darauf erhöhte Nick Brockmann. Die Platzherren brauchten eine Weile, um sich von diesem Schock zu erholen. Tom Holthusen sorgte dann mit einem Schuss erstmals für Gefahr auf der Gegenseite (19.). Spätestens bei einer Doppelchance durch Marlon Reyher und Kenneth Lange lag dann der Anschlusstreffer in der Luft (28.). „In den ersten 20 Minuten war es nahezu perfekt. Dann können wir aber froh sein, dass wir den TSV Okel nicht komplett ins Spiel zurückholen“, analysierte SVBV-Trainer Patrick Tolle.

Bis zum Seitenwechsel wurde die Partie dann ruhiger, ehe der SV Bruchhausen-Vilsen dann im zweiten Abschnitt den dritten Treffer nachlegte. Mit einem abgefälschten Kopfball war der kurz zuvor eingewechselte Niklas Schröder erfolgreich (57.). Zehn Minuten später sorgte Okels Kapitän Rico Volkmann mit einem verwandelten Foulelfmeter für das Anschlusstor. Doch zu einer wirklichen Schlussoffensive der Gastgeber kam es nicht mehr, da Nick Brockmann der Partie mit seinem zweiten Treffer des Tages endgültig den Stecker zog. „Nach der grottenschlechten Anfangsphase sind wir dann besser hereingekommen. Einsatz und Einstellung stimmen auch, aber wir machen einfach insgesamt zu viele einfache Fehler“, ärgerte sich Okels Trainer Lutz Schröder.

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