Neue Ortsbürgermeister in Steimke

Ihr Ziel ist mehr Verkehrssicherheit

Der neue Steimker Ortsbürgermeister Peer Schmidt und sein Stellvertreter Andreas Evers wollen mehr Verkehrssicherheit in dem Syker Ortsteil. Die Straße Am Feldrain soll Tempo-30-Zone werden.
10.01.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Dominik Flinkert
Ihr Ziel ist mehr Verkehrssicherheit

Wenn Bürger ein wichtiges Anliegen haben, das auch für andere Bürger bedeutsam ist, rennen sie bei Andreas Evers (links) und Peer Schmidt offenen Türen ein.

Björn Hake

Der neue Steimker Ortsbürgermeister Peer Schmidt und sein Stellvertreter Andreas Evers wollen mehr Verkehrssicherheit in dem Syker Ortsteil. Die Straße Am Feldrain soll Tempo-30-Zone werden.

Das Duo will erreichen, dass die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der Straße Am Feldrain von Tempo 50 auf 30 reduziert wird. Tempo 70 soll schon früher gelten, das Schild vor die Kurve verlegt werden. „An der Alten Poststraße und Am Feldrain spielen viele Kinder und die Straßen sind stark von Autos frequentiert“, sagt Evers. Das Duo will mit seinen vier Kollegen aus dem Ortsrat auf den Landkreis Diepholz zugehen und mit ihm eine Lösung zur Verkehrsberuhigung finden. Darüber hinaus wollen Schmidt und Evers, dass aus dem Hans-Mennel-Weg, einem Schotterweg, ein sauberer, befestigter Gehweg wird.

Gute Chancen auf Zustimmung im Ortsrat

Dass das Duo bei seinen Vorhaben bei den anderen Ortsratsmitglieder auf Zustimmung stößt, ist sehr groß: Alle Mitglieder gehören zur Freien Wählergemeinschaft Steimke, Schmidt und Naif Düsme sind gleichzeitig in der größer organisierten Freien Wählergemeinschaft. Im Sommer will das Duo mit seinen Kollegen Informationstafeln vor bestimmten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten in Steimke aufstellen. Dabei möchte es auch Aufmerksamkeit für die Arbeit des Ortsrates wecken. Schmidt zufolge können interessierte Steimker in den E-Mail-Verteiler des Ortsrates aufgenommen werden, der regelmäßig über die Arbeit des Gremiums und die Sitzungen informiert. Eine Müllsammelaktion bietet der Ortsrat vor den Osterferien an, im Sommer ein Spielfest. Im Herbst pflanzt er Blumen im Ort.

Für Anliegen der Bürger haben Evers und Schmidt fast immer ein offenes Ohr. „Wir sind das Sprachrohr für Bürger, aber nicht der Problemlöser für einen einzelnen“, betont Evers und Schmidt ergänzt: „Wir geben gern Hilfe zur Selbsthilfe.“ Beide wollen mithilfe von Informationsveranstaltungen und Gesprächen mehr Ortsratsmitglieder aus der Altersklasse 30 bis 50 hinzugewinnen. Schmidt ist derzeit mit seinen 61 Jahren das älteste Mitglied, Evers mit 43 das jüngste.

Für mehr Nachbarschaftshilfe

Nach Auskunft von Evers will der Ortsrat dem demografischen Wandel entgegenwirken – durch das Quartiersmanagement, eine Art Nachbarschaftshilfe, die intensiviert werden soll. Das Quartiersmanagement sei in der Stadt Syke in Steimke als Pilotprojekt gestartet. In Stuhr gebe es schon länger ein solches Konzept. „Ziel ist es, dass jeder auf jeden achtet“, betont Evers, der hofft, dass bald weitere Syker Ortschaften nachziehen.

Bei allen Projekten wollen Evers und Schmidt Politik glaubhaft vermitteln. Damit das gut gelingt, treffen sich die Mitglieder des Ortsrats zusätzlich zu den Ortsratssitzungen alle vier Wochen zu Fraktionssitzungen. Im Zuge der Diskussion über die Zusammenlegung der Syker Ortsräte zu einem Gremium sprechen sich Evers und Schmidt ganz klar dagegen aus. Beide finden es gut, dass es auf kleiner Ebene, also im Ortsrat, in erster Linie um die Sache geht und nicht um Machtansprüche von Politikern.

In der Freizeit ist Schmidt als Leiter der Schwimmabteilung des TuS Syke aktiv, fährt Motorrad, segelt oder unternimmt etwas mit der Familie. Evers trainiert Fußballer, fährt mit dem Fahrrad oder ist mit der Familie unterwegs.

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