Karate

Ein Karate-Glanzlicht in Syke

Der Tora-Cup begeistert sowohl die Organisatoren des SKIP Syke als auch die rund 100 Teilnehmer.
07.10.2020, 14:21
Lesedauer: 2 Min
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Von Thorin Mentrup
Ein Karate-Glanzlicht in Syke

Für strahlende Gesichter sorgte der Tora-Cup. Ein Beleg dafür ist dieses Foto, das Trainer Björn Strote mit der U10-Trainingsgruppe zeigt.

Jonah Finn Klocke

Syke. Seit 2017 veranstaltet der SKIP Syke den Tora-Cup – und auch während der Corona-Pandemie sagte der Klub aus der Hachestadt seine Veranstaltung nicht ab. Dabei war klar, dass ein Turnier aufgrund der Rahmenbedingungen nicht wie üblich ablaufen kann. Deshalb begann das Organisationteam um die zweite Vorsitzende Brigitte Steenken und Sportwart Björn Strote bereits zu Beginn der Sommerferien damit, das Konzept anzupassen. „Besonders stolz ist das Organisationsteam, dass es mit seinem Vorhaben eine Zusage zur Förderung von der Lotto-Sport-Stiftung erhalten hat“, berichtet Strote davon, dass die Arbeit großen Anklang auch über die Vereinsgrenzen hinaus fand. Und auch der Cup selbst wurde zu einem großen Erfolg.

Der SKIP bot seinen Teilnehmern nicht nur Wettkämpfe, sondern erneut auch ein Training mit internationalen Coaches. Zusätzlich zu Strote selbst, als Landestrainer Kumite für die Altersklasse U12/U14 niedersachsenweit eine Institution, reisten auch Rodolfo Rodriguez und Nika Tsurtsumia in die Hachestadt. Rodriguez ist ehemaliges Mitglied der venezolanischen Nationalmannschaft und mehrfacher Panamerikanischer Meister und heute Assistenzcoach der irischen Nationalmannschaft für die Altersklasse U18. Tsurtsumia hat sich einen Namen gemacht als ehemaliger Karateka der deutschen Nationalmannschaft, Vizemeister mit Bremen und als heutiger Nationaltrainer von Georgien. Darüber hinaus ist er Landestrainer in Sachsen-Anhalt. Knapp 100 Teilnehmer wollten dabei sein. Um die Kontaktanzahl so gering wie möglich zu halten, wurden vier feste Gruppen gebildet, die ihre Einheiten bei jedem der drei Coaches durchliefen. Insgesamt hatte der SKIP fünf Trainingshallen auf dem Schulgelände an der La-Chartre-Straße eingerichtet.

Syker überzeugen bei Übungskämpfen

Um den Nachwuchssportlern einen besonderen Höhepunkt zu bieten, fanden in der Olympiahalle und der Grundschulhalle außerdem Trainingskämpfe statt. Unter der Leitung eines international besetzten Kampfrichterteams konnten die Athletinnen und Athleten sich testen. Dabei hätten die Syker sehr gute Entwicklungen, freute sich Strote über die Fortschritte der jungen Talente. So konnten Nieke Bluhm (U10) und Mateo Späthe (als U14 in der U16 kämpfend) alle ihre Kämpfe gewinnen. Laura Bruns und Mattis Nahrmann (beide U12) zeigten ebenso ihre Qualität, verloren jeweils nur zwei ihrer sechs beziehungsweise sieben Kämpfe.

Ihr Comeback feierten darüber hinaus Tammo Bluhm (U12) und Jannis Koch, die nach einer langen Wettkampfpause mit tollen Kämpfen zu überzeugen wussten. Milena Gomez, Marie Wellmann, Leon Osterloh (alle U10) und Nils Schmeling (U14) standen das erste beziehungsweise zweite Mal auf die Matte. Strote bescheinigte ihnen einen tollen Kampfgeist. Sie alle sammelten wertvolle Erfahrungen. Viel Unterstützung erhielten die Youngster des SKIP von Jonas Klein und Daniel Korobko, die in den beiden Kampfhallen
als Coaches fungierten.

Großes Helferteam

„Nach der langen Vorbereitungszeit und den Überlegungen, wie es unter Coronabedingungen klappen kann, organisierten fast 50 Helfer eine perfekte Veranstaltung“, sagte Strote. Mit Einlasskontrollen, Teilnehmerregistration, dem Messen der Temperatur, einem guten Catering sowie dem kontinuierlichen Reinigen und vielen weiteren Details mehr hatte sich der SKIP jede Menge vorgenommen. Doch das motivierte Team um die beiden Organisatoren, unterstützt von Helfern aus Nordhorn und Seelze, meisterte den Spagat, den größtmöglichen Schutz für alle Teilnehmer und Helfer und eine sportlich attraktive Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Strote: „Der Tora-Kumite-Day wurde damit zu einer gelungenen Karateveranstaltung."

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