Gregor Eckert gastiert mit seinem neuen Programm in Barrien Morgen in der Wassermühle: 'Gestatten - Mark Twain'

Syke-Barrien (fr). Er wurde 75 Jahre alt. Er hat Tom Sawyer erfunden. Er gilt als Begründer amerikanischen Literatur. Und er hat einen kleinen Teil seines Lebens in Deutschland verbracht. Die Rede ist von Mark Twain. Zum 100. Todestag und 175. Geburtstag des Autors lädt die Wassermühle in Barrien am morgigen Freitag um 20 Uhr ein. 'Gestatten - Mark Twain' heißt das Programm, das der Kabarettist und Schauspieler Gregor Eckert aufführt.
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Syke-Barrien (fr). Er wurde 75 Jahre alt. Er hat Tom Sawyer erfunden. Er gilt als Begründer amerikanischen Literatur. Und er hat einen kleinen Teil seines Lebens in Deutschland verbracht. Die Rede ist von Mark Twain. Zum 100. Todestag und 175. Geburtstag des Autors lädt die Wassermühle in Barrien am morgigen Freitag um 20 Uhr ein. 'Gestatten - Mark Twain' heißt das Programm, das der Kabarettist und Schauspieler Gregor Eckert aufführt.

Vorbild des Stücks ist Hal Holbrooks 'Mark Twain Tonight'. Dank intensiver Zusammenarbeit mit dem Schweizer Mark-Twain-Forscher Albert Locher ist es gelungen, eine eigenständige deutsche Textfassung zu erstellen, die die europäischen Seiten des amerikanischen Humoristen zeigen. Denn: Mark Twain hat mehr als zehn Jahre seines Lebens in Europa verbracht. Neben Deutschland besuchte er Frankreich, England, Italien, Österreich und die Schweiz.

In späteren Jahren war er auf dem gesamten Globus unterwegs, als Entertainer und Selbstdarsteller mit frei gehaltenen, humoristischen Vorträgen. Der Nachwelt hat er in seinen Werken eine tiefgründige Art des Lachens hinterlassen. Eine ironische Sicht auf Erfahrungen in dieser Welt, die ohne dieses Lachen schwer zu ertragen wären. Mark Twain gilt als nachdenklicher und scharfzüngiger Schriftsteller mit großem Einfühlungsvermögen in die Welt von Kindern und Jugendlichen.

Wie könnte Mark Twain als Bühnen-Entertainer gewesen sein? Es gibt keine Tondokumente, Aber es gibt den Schauspieler, der den Charakter Mark Twain zum Leben erweckt. Bei einer guten Zigarre und einem noch besseren Glas Bourbon serviert Mark Twain heitere Anekdoten und abenteuerliche Geschichten aus seinem bewegten Leben. Das ist feinste humoristische Unterhaltung. Er schlüpft in die Rollen seiner Romancharaktere. Mit dabei Huckleberry Finn, der alte Simon Wheeler mit dem berühmten Springfrosch von Calaveras, das französische Duell und eine sehr amüsante und eigentümliche WC-Geschichte, bei der er nachts auf dem Flur eines Hotels herumirrt. Er philosophiert, frotzelt, schimpft, - über die deutsche Sprache, Richard Wagner, die Franzosen, über Himmel, Tod und Teufel. All das in gepflegter Plaudersalon-Atmosphäre des ausgehenden 19. Jahrhunderts, höchst anregend und amüsant, für alt und jung. Es soll eine lebendige Begegnung mit Mark Twain werden.

Der lebte sein abenteuerliches Leben: rastlos, aber immer, wie er metaphorisch bekennt, in der Strömung des Flusses. Seine Schilderungen der Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn sind Mark Twains Vermächtnis und entfalten bis heute die liebevolle Kraft der Erinnerungen an romantische Kindertage.

Anlässlich seines 175. Geburtstages und gleichzeitig 100. Todestages im Jahr 2010 leiht Mark Twain dem Kabarettisten und Schauspieler Gregor Eckert seinen weißen Anzug, den charakteristischen Schnauzbart und den augenzwinkernden Scharfsinn. Dafür leiht ihm Gregor Eckert seine Stimme, seinen Körper und seinen Charme. Am Ende des Abends könnte die Erkenntnis lauten: So könnte er tatsächlich gewesen sein - der Mark Twain.

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