Ehrung für Elke Reitmaier Souverän in vielen Rollen

VON ECKEHARD SCHÖRKEN
14.02.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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VON ECKEHARD SCHÖRKEN

Syke-Heiligenfelde. Bevor die Hilgenfeller Theatermakers am Sonntagvormittag ihren letzten Auftritt dieser Saison hatten, rief die Theaterleitung zwei Aktive auf die Bühne, die seit vielen Jahren zur Truppe gehören. Einen von ihnen, Klaus Berger, hat der WESER-KURIER in seiner Sonnabendausgabe ("Der Steuermann hockt im Schwalbennest") vorgestellt.

Über die zweite Ehrung war jedoch so lange Stillschwiegen gewahrt worden, bis Walter Wichmann die völlig überraschte Frau aus der Requisite auf die Bühne rief. Elke Reitmaier. Sie ist seit 25 Jahren dabei.

Wer sich den Hilgenfeller Theatermakers anschließt, der bleibt in der Regel der plattdeutschen Bühne über Jahre hinweg treu oder besser gesagt, den lässt die Familie einfach nicht mehr los. Getreu dem Motto: Einmal Theater - immer Theater.

Das trifft auch auf Elke Reitmaier zu. Ihren ersten Auftritt hatte sie 1987 in dem Stück "TV - total verdreiht". Zunächst verkörperte sie "junge Deerns" (so Theaterleiter Wichmann), war später als Rollenassistentin tätig und schließlich wechselte sie in die Requisite.

Die vielseitige Frau übernahm aber immer wieder mal eine Rolle auf der Bühne. So trat sie als Heiratskandidatin Lisbeth Mucke 2009 in dem Stück "Mien Süster ut Rensefeld" auf und war in der jüngsten Komödie "Nix is ok watt" bis Sonntag in einer Minirolle zu sehen. Wichmann: "In dieser Saison war sie besonders viel beschäftigt. Sie half beim Kartenvorverkauf, kümmerte sich gemeinsam mit Elke Suling um die Requisite und tauchte als Kundin im Kiosk auf der Bühne auf."

Was Elke Reitmaier auszeichnet, formulierteWichmann so: "In der Ruhe liegt ihre Kraft", sprach's und überreichte der Jubilarin die obligatorische Hilgenfeller Theateruhr.

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