Stadtradeln

Syke ist steigerungsfähig

Syke hat das Stadtradeln super abgeschlossen. 411 Radelnde in 45 Teams radelten 107.552 Kilometer in drei Wochen. Das ist abermals eine Steigerung in allen Bereichen im Vergleich zum Vorjahr.
22.07.2021, 15:42
Lesedauer: 2 Min
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Syke ist steigerungsfähig
Von Sarah Essing
Syke ist steigerungsfähig

Mit Spaß dabei waren alle Stadtradler, für die Besten in unterschiedlichen Kategorien gab es noch eine Urkunde und ein kleines Präsent.

Sarah Essing

Syke. "Das ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann." Suse Laue ist sehr zufrieden mit dem Resultat der Aktion Stadtradeln. Mit 45 Teams und 411 Radelnden habe sich die Zahl der Teilnehmer im Vergleich zum Vorjahr noch einmal erhöht. "Die Syker sind eben steigerungsfähig", scherzte die Bürgermeisterin gut gelaunt bei der Abschlussveranstaltung am Mittwochabend auf dem Rathausvorplatz mit rund 70 Radlern, die der Einladung zu Würstchen, Eis und kalten Getränken gefolgt waren.

Dabei ging es bei dieser Aktion gar nicht so sehr darum, wer am meisten Kilometer radelte oder die meisten Mitglieder in seinem Team hatte, stellte Suse Laue der Ehrung voran. Vielmehr gehe es darum, aufs Rad umzusteigen und zu zeigen: Man muss nicht alles mit dem Auto erledigen. Das allerdings nicht "bierernst, sondern mit einer Aktion, die zusammenschweißt und Spaß macht."

Das Ergebnis zeigt, dass die Syker Stadtradler Spaß hatten. Denn insgesamt radelten sie 107.552 Kilometer. Damit wurden 16 Tonnen CO2 vermieden. Und auch, wenn es nicht auf die Platzierung ankommt, hat die Hachestadt damit in der Win-Region immerhin die Silbermedaille errungen.

Die meisten Kilometer davon radelte das Team des ADFC Syke mit 12.657 Kilometern, dahinter folgen das Team Mit Spaß dabei mit 10.668 Kilometern und das Drei-Dörfer-Team mit 9419 Kilometern. Die meisten Mitglieder konnte die Gruppe Gymnasium Syke verzeichnen, 37 gehörten dazu. Auf Platz zwei folgte das Drei-Dörfer-Team mit 33 Radelnden und Platz drei mit jeweils 31 Mitgliedern teilen sich das Team Mit Spaß dabei und Y on tour. Die meisten Kilometer pro Teilnehmer vereinten die Umweltbiker auf sich. Dort radelte jedes Teammitglied 814 Kilometer.

Die beste Einzelleistung erbrachte in diesem Jahr Torsten Schweers. Mit 2202 Kilometern im Fahrradsattel ließ er die Mitstreiter deutlich hinter sich und steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr auch noch mal. 2020 war er mit 1443 Kilometern noch auf Platz drei der Bestenliste gelandet. Dieses Jahr ließ er Ulrich Stumm mit 1515 Kilometern und Andreas Schmidt mit 1502 Kilometern hinter sich.

Starradler Klaus Nienaber hat sein persönliches Ziel erreicht. 1000 Kilometer hatte er sich vorgenommen. "Da habe ich erst gedacht, ich hätte den Mund ein wenig zu voll genommen", gestand er bei der Abschlussveranstaltung. Doch am Ende sind es 1181 Kilometer geworden. Auch, weil er in jedem Ort in der Win-Region gewesen sei, wie er berichtete. Dabei habe er vom Fahrradsattel aus noch einmal ganz neue Seiten entdeckt. "Habe nie gewusst, dass es in Süstedt einen Strand gibt!" bekannte er und hatte abschließend für alle noch einen Tipp: "Schnappt euch das Rad und fahrt los."

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