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SV Heiligenfelde büßt nach 0:3 gegen Nienburg die Spitze ein

Rang eins war nur von kurzer Dauer für den SV Heiligenfelde. Nach einem schwachen Auftritt gegen den SV Inter Komata Nienburg ist der SVH die Spitzenposition schon wieder los.
31.10.2019, 18:53
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Von Thorin Mentrup
SV Heiligenfelde büßt nach 0:3 gegen Nienburg die Spitze ein

Felix Wagner (weißes Trikot) und der SVH verloren deutlich gegen Nienburg.

Mentrup

Heiligenfelde. Die gute Laune war Torben Budelmann sichtlich vergangen. „Das war eine Frechheit“, ärgerte sich der Trainer des SV Heiligenfelde nach der 0:3 (0:2)-Niederlage seines Teams gegen den SV Inter Komata Nienburg. Die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga ist damit wieder weg.

Jegliche Überzeugung habe er vermisst, schimpfte Budelmann. Nienburg sei nicht besser gewesen, aber konsequenter. „Die machen aus drei Standardsituationen drei Tore“, sagte er kopfschüttelnd. Dem 0:1 ging eine kurz ausgeführte Ecke voraus: Sufjan Haso zog nach innen, konnte ohne großen Gegnerdruck abschließen und hatte das Glück, dass sein Schuss abgefälscht wurde (19.). Per Strafstoß erhöhte Abdulkader Albarrak wenig später für die Gäste (32.). Felix Wagner hatte Metin Boran zu Fall gebracht. Vorausgegangen war einer der zahlreichen Ballverluste, die sich die Gastgeber während der gesamten Partie in gefährlichen Räumen erlaubten. Nach dem 0:3 durch Darian Karl Frielingsdorf, der eine Ecke am kurzen Pfosten einköpfte, war das Spiel frühzeitig entschieden (60.).

Auch die Gastgeber hatten ihre Gelegenheiten, unter anderem durch Tristan Godesbergs Kopfball an den Pfosten (23.) oder die Mehrfach-Chance für Joshua Brandhoff und Lars Diedrichs (29.) und den Freistoß Tobias Dickmanns, den Nienburgs Schlussmann Linus Kramer stark per Übergreifen entschärfte (74.). Ihre beste Phase hatten die Heiligenfelder, die kurzzeitig nach der Gelb-Roten Karte gegen Orhan Boran in Überzahl spielten (85.), aber in den ersten zehn Minuten nach der Pause. „Da haben wir Druck gemacht. Das sah nach Fußball aus“, sagte Budelmann. Der Rest gefiel ihm überhaupt nicht. „Wir hätten wieder drei Stunden spielen können und kein Tor gemacht“, hatte er deutlich zu wenig gesehen von seiner Mannschaft. Das hatten die Spieler selbst allerdings auch: „Für unsere Ziele war das viel zu wenig“, meinte Malte Garlich. Und: „Das passiert uns momentan zu häufig.“

Am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Wagenfeld (Anstoß: 14 Uhr) haben die Heiligenfelder immerhin die Chance auf schnelle Wiedergutmachung – dann werden Janek Piontek und Frank Weseloh wieder zum Aufgebot gehören.

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