Tennis

Barrier TC krönt sich zum Vizemeister

Beim Schlusslicht THC von Horn und Hamm haben die Barrier wenig Mühe. Weil der SV Reinickendorf das Spitzenspiel gegen Sachsenwald verliert, sichert sich der Klub aus dem Diepholzer Nordkreis Rang zwei.
14.09.2020, 14:27
Lesedauer: 2 Min
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Von Christine Leska-Ottensmann
Barrier TC krönt sich zum Vizemeister

Mike Uhde hatte im Einzel keinerlei Probleme. Er und seine Mitstreiter beenden die Saison als Vizemeister der Regionalliga.

Vasil Dinev

Barrien. Die Herren 30 des Barrier TC haben sich die Vizemeisterschaft in der Tennis-Regionalliga gesichert. Durch einen souveränen 8:1-Pflichtsieg beim Schlusslicht THC von Horn und Hamm überholten sie am letzten Spieltag noch den SV Reinickendorf, der dem Meister und Bundesliga-Aufsteiger TTK Sachsenwald unterlag.

„Es war eine erfolgreiche Saison. Mit dem zweiten Platz sind wir sehr zufrieden, darauf können wir stolz sein. Leider gab es in diesem Jahr wieder einen Gegner, der besser besetzt war. Das müssen wir so akzeptieren“, resümierte Barriens Mannschaftsführer Erik Trümpler. Gegen die Hamburger, die etwas ersatzgeschwächt antraten, hatten die Barrier keine Mühe. Markus Andresen verpasste seinem nur drei Leistungsklassen schlechter platzierten Kontrahenten die Höchststrafe – wie schon in der Vorwoche gegen Rahlstedt. Florian Hartje und Mike Uhde gönnten ihren Einzelgegnern jeweils nur einen Spielgewinn, genau wie Matthias Kidler an der Spitzenposition. „Matthias hat eine starke Saison gespielt. Es hat uns gut getan, dass er im Winter zu uns gestoßen ist“, betont Trümpler. An Rang sechs kam Volker Neumann zu seinem zweiten Einzeleinsatz und gewann ebenfalls in zwei Durchgängen.

Der einzige Barrier, der das Punktspiel voll auskosten wollte, war Tobias Kuhlmann. „Tobi musste richtig hart kämpfen. Er hat praktisch gegen eine Ballwand gespielt. Tobi musste alles selber machen. Er hat das Spiel diktiert, aber der Ball kam immer wieder zurück. Das ist körperlich, aber auch mental anstregend“, weiß der Ex-Profi. Den ersten Durchgang entschied Kuhlmann noch mit 7:5 für sich, im zweiten Abschnitt unterliefen ihm jedoch mehr Fehler (2:6). Im Matchtiebreak behielt der Barrier nervenstark mit 12:10 die Oberhand. Auch im Doppel an der Seite von Mike Uhde musste Kuhlmann über die volle Distanz gehen. Dieses Mal zog das BTC-Duo jedoch mit 9:11 den Kürzeren. Die beiden anderen Doppel gingen an den Vizemeister.

Nach dem geplatzten Traum vom Bundesliga-Aufstieg kann es sein, dass es einige Veränderungen in der Mannschaft geben wird. „Wir müssen jetzt erste Tendenzen abfragen, demnächst werden wir einige Gespräche führen. Es ist nämlich so, dass mittlerweile alle im Team Familienväter sind. Da verschieben sich verständlicherweise die Prioritäten. Und der Zeitaufwand für eine Top-Platzierung in der Regionalliga ist für einige Spieler neben Familie und Beruf kaum noch zu schaffen“, verriet Trümpler.

Die Ergebnisse: Conrad Witten – Matthias Kidler 1:6, 0:6; Alexander Stock – Tobias Kuhlmann 5:7, 6:2, 10:12; Simon Matthes – Markus Andresen 0:6, 0:6; Claas Nagel – Florian Hartje 1:6, 0:6; Rüdiger Möller – Mike Uhde 1:6, 0:6; Sascha Bohn – Volker Neumann 0:6, 4:6; Stock/Möller – Kidler/Hartje 0:6, 4:6; Matthes/Nagel – Kuhlmann/Uhde 6:2, 1:6, 11:9; Pätzmann/Bohn – Andresen/Neumann kampflos für Barrien.

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