TuS Syke Der eine geht, der andere kommt

Lasse Heuer macht ein Freiwilliges Soziales Jahr beim TuS Syke. Er löst Arlind Aradini ab, der von Melanie Meyer betreut wurde.
09.07.2021, 15:50
Lesedauer: 2 Min
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Von Micha Bustian / abu

Syke. Ein Teil des Erfolgskonzept des TuS Syke ist das freiwillige soziale Jahr (FSJ) schon länger. Eine doppelte Familiensache ist es aktuell. Denn sowohl der in diesen Tagen gehende als auch der kommende FSJler stammen aus Familien, die sich seit Generationen im TuS engagieren.

Flamur Aradini ist seit Jahrzehnten Spieler und Trainer bei den Fußballern und so hatte Arlind Aradini ein Vorbild, als er sein FSJ beim TuS im vergangenen Sommer begann. Das Fußballcamp am vergangenen Wochenende und die Meisterschaften in der Leichtathletik kurz zuvor waren die letzten großen Aufgaben, die er begleitete. In zwei Wochen folgt ihm Lasse Heuer, dessen Stammbaum noch eine Generation weiter in die TuS-Geschichte reicht. Großvater Günter Surm trainierte in den 1970er- und 80er-Jahren junge Fußballer, wenn er nicht gerade Spiele als Schiedsrichter leitete. Heuers Vater Holger Surm tritt seit mehr als 40 Jahren erfolgreich gegen den Ball und kümmert sich inzwischen um den Spielbetrieb im Waldstadion.

Vorstandsmitglied Melanie Meyer verabschiedete jetzt Arlind Aradini und begrüßte den Neuen zu seinem ersten Schritt im Berufsleben. Heuer kennt den TuS schon: Er ist Trainer im Jugendfußball und Schiedsrichter. „Als Spieler ist mein Bruder Mathis aber talentierter als ich“, schmunzelte der 19-Jährige bei der Vorstellung und fügte als Grund für sein FSJ hinzu: „Ich will noch mal ein Jahr machen, was mir Spaß macht.“ Tatsächlich spielt neben dem Spaß am TuS auch die derzeit schwierige Situation für Studenten eine Rolle. „Wenn ich zu Corona-Zeiten anfangen, kann ich den Studenten-Alltag gar nicht so gut kennenlernen“, so Heuer.

Heuer wird, wie zuletzt auch Aradini, in verschiedenen Sparten beim Trainingsbetrieb helfen, Projekte in der Schulkooperation des TuS betreuen, an Vorstandssitzungen teilnehmen und größere Veranstaltungen des TuS begleiten. Das jüngste Fußballcamp des Vereins dient ihm als Basis für die Dokumentation, die er als FSJler erstellen muss. Zudem habe er verschiedene Workshops besucht, die alle online stattfanden. Belohnung wird die Trainer-C-Lizenz sein, die jeder erfolgreiche FSJler erlangt.

Begleitet werden alle FSJler in Niedersachsen übrigens vom ASC Göttingen. „Ich habe gelernt, aus mir herauszukommen und habe Selbstbewusstsein gewonnen“, so Aradini. Welchen Tipp hat er für seinen Nachfolger? „Locker bleiben“, kommt es wie aus der Pistole geschossen, „dann klappt das schon.“ Dafür steht auch die Betreuung durch Melanie Meyer. Heuer wird „ihr“ fünfter FSJler sein.

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