Fußball Bezirksliga Hannover Abstiegsrunde SC Twistringen betreibt Chancenwucher

Die Blaumeisen um Trainer Uwe Küpker kassieren eine 1:4-Heimpleite gegen den SV RW Ahrbergen.
27.03.2022, 20:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Lars Lucke

Der SC Twistringen hat einen guten Auftakt in die Abstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga Hannover verpasst und auf eigenem Platz gegen den SV RW Ahrbergen mit 1:4 (1:1) verloren. Co-Trainer Michael Schultalbers zeigte sich im Anschluss der Überzeugung, dass die Partie ganz anders hätte ausgehen können, wären die eigenen Chancen in Hälfte eins besser genutzt worden: „Wir waren hoch überlegen“, sagte der Co-Trainer, „haben ein super Spiel gemacht, nur nicht genug Tore.“

Schon in der sechsten Minute musste Gäste-Keeper Tion Manthey bei einem wuchtigen Kopfball Marvin Schwenkers sein gesamtes Können aufbieten, um den Rückstand zu verhindern. Kurz darauf drosch Aaron Djulic das Spielgerät volley aus elf Metern an den Querbalken. Ein missglückter Rückpass, den der Gegner erlief, führte dann zum überraschenden Rückstand (18.). Den konnte Maurice Künning (30.) per Handelfmeter zwar korrigieren, doch der eigentliche Chancenwucher ging weiter. Lennart Bors sprang der Ball nach starker Vorarbeit von Lüder Uhlhorn zwei Meter vor dem Tor ans Schienbein und von dort eben nicht über die Linie.

Nach der Pause wollten die Gastgeber genauso weiterspielen, kassierten aber fast mit dem Wiederanpfiff den erneuten Rückstand (46.). SC-Torwart Jannik Blome ließ einen Eckball unglücklich durch die Finger ins Netz rutschen. Wenige Minuten später flog Phil Brunkhorst nach einer Notbremse mit Roter Karte vom Platz, den fälligen Elfmeter verwandelte Ahrbergen zum 3:1 (50.). Trotzdem gaben die Hausherren nicht klein bei, Tom Thiede verzeichnete in der 55. Minute mit seinem 18-Meter-Schuss den nächsten Aluminiumtreffer. Effizienter zeigten sich die Gäste, die nach einem Eckball sogar auf 4:1 (72.) erhöhten. „Wir sind wahnsinnig enttäuscht“, ließ Michael Schultalbers noch wissen, „weil sich die Mannschaft für ihren engagierten Auftritt nicht belohnt hat. Der Druck ist jetzt im nächsten Spiel schon ziemlich groß, aber wir hoffen auf eine Trotzreaktion.“

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