Fußball-Bezirksliga

Von Anfang bis Ende stark

Der SC Twistringen hat RW Estorf-Leeseringen mit 3:1 bezwungen und überzeugte dabei von Anfang bis Ende.
05.05.2019, 14:39
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Von KARSTEN BÖDEKER

Twistringen. „Endlich haben wir das mal zu Ende gespielt“, kommentierte Michael Schultalbers aus dem Trainerteam des SC Twistringen. Nachdem der Fußball-Bezirksligist vor einer Woche noch einen späten Ausgleich kassiert hatte, sorgte diesmal ein spätes Tor für das 3:1 (1:0) gegen RW Estorf-Leeseringen.

Dieses letzte späte Tor schoss Lennart Bors. Der hatte übrigens auch die Tore Nummer eins und zwei erzielt. Die Twistringer waren über 90 Minuten überlegen, der Sieg deshalb verdient. Allerdings hatten die Estorfer ziemlich früh und spät gute Möglichkeiten. Der Schuss an die Unterkante der Latte (1.) und eine brenzlige Situation beim Stand von 2:1, als SCT-Keeper Jannik Blome nach Eckball klärte (82.), hatten es in sich.

Twistringen seinerseits hatte etliche Gelegenheiten und machte das eine oder andere Tor zu wenig. Philipp Meyers verschossener Foulelfmeter (47.) war dabei nur die offensichtlichste. Zweierlei hatte der SCT richtig gut gemacht. Da war zum einen der Kampf. Eigentlich eine Stärke der Estorfer, doch die Twistringer nahmen ihn, wie man so schön sagt, frühzeitig an. Zum anderen ragten vor allem Maciej Ciupka und Philipp Meyer heraus. Die gaben vor einer soliden Abwehrreihe die Doppelsechs und spielten immer wieder die öffnenden Pässe. Die beschäftigten einerseits den Gegner und ermöglichten andererseits Torchancen. Maurice Künning bediente Bors, der mit einem sehenswertem Lupfer traf (17.). Bors traf zudem aus dem Gewühl heraus den Pfosten (24.).

Der SCT kontrollierte die Partie, hätte aber laut Schultalbers höher führen müssen. Gleich nach der Pause schien das Geschehen auf dem Kopf zu stehen. Denn nachdem Meyer den Strafstoß verschossen hatte (47.), markierte Michael Pilarski den Ausgleich (52.). „Das war ein Rückschlag, doch wir haben Moral bewiesen“, so Schultalbers. Estorf hielt dagegen, doch am Ende einer Dreifachchance fiel das 2:1. Erst scheiterte Christoph Hainke am Keeper, der folgenden Kopfball von Meyer wurde auf der Linie geklärt, ehe Bors mit dem folgenden Nachschuss traf (72.). Einen Konter verwertete Bors zum späten, aber hochverdienten 3:1 (89.).

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