Metal-Abend in Kirchweyhe Musikalische Verdammnis im Weyher Trafo

"Doom Over Weyhe" heißt es am 24. September, wenn sich im Weyher Jugendhaus Trafo gleich drei Metalbands die Ehre geben.
23.09.2022, 16:01
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Von Ina Ulbricht/ifr

Weyhe-Kirchweyhe. Es wird düster in Weyhe – an diesem Sonnabend, 24. September, geben sich gleich drei Metal-Bands beim "Doom Over Weyhe" im Jugendhaus Trafo an der Kirchweyher Straße 51 die Ehre. Organisiert hat das Ganze Dennis Soboll, der mit seiner Band Nicht ebenfalls auf der Bühne stehen wird. Das erste Konzert beginnt um 19 Uhr, der Einlass startet eine Stunde früher. Der Konzertabend endet gegen 22 Uhr. "Dann bekommt man auf jeden Fall noch einen Zug Richtung Bremen", nennt Soboll einen der Vorteile des eher frühen Endes.

"Doom Over Weyhe" ist die erste Konzertveranstaltung seit der Corona-Pandemie, die im Trafo stattfindet. "Die Konzertsaison ging erst einmal draußen los", sagt Lars Thyen, der Gemeindejugendpfleger Carsten Platt vertritt, der derzeit in Elternzeit ist. Er freut sich, dass das Trafo-Team mit Dennis Soboll Unterstützung von außen erhält.

Der tritt nicht nur mit seiner eigenen Band auf, er hat auch die anderen beiden Bands ausgesucht, die am 24. September auf der Trafo-Bühne stehen. Ihm sei es wichtig, dass es derartige Veranstaltungen auch in Weyhe gibt, betont Soboll. "Früher musste man für solche Veranstaltungen immer nach Bremen fahren", sagt der gebürtige Weyher, der mittlerweile in der Hansestadt wohnt. Trotzdem: "Ich finde es gut, wenn der Metal nach Weyhe gebracht wird." Mindestens genauso wichtig: "Die Bands sollen gegen Rechts stehen." Der Musiker möchte gerne auch in Zukunft ähnliche Veranstaltungen im Trafo anbieten.

Den Auftakt machen zunächst die Bands Kasha, Nicht und Keitzer. Kasha ist eine Sludge-Metal-Band aus Bremen, die laut Ankündigung einen finsteren Mix aus Downtuned, Doom, Sludge, Stoner und viel Metal spielt. Dennis Sobolls Post-Black-Metal-Band Nicht beschreibt ihren Stil als eine Art musikalisches Unwetter. Die längste Anreise haben Keitzer aus Nordrhein-Westfalen. Aufgrund ihrer explosiven Mischung aus Death Metal und Grindcore werden die Jungs oft die deutschen Misery Index genannt, heißt es in der Ankündigung.

Die Konzertbesucher werden gebeten, vorab einen Corona-Test zu machen. Verpflichtend sei dieser jedoch nicht, sagt Thyen. Wer möchte, kann zudem eine Maske tragen.

Der Eintritt zum "Doom Over Weyhe" ist kostenlos. Spenden werden jedoch gerne entgegengenommen, sagen die Organisatoren.

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